Maverick Viñales (8.): Ich wiederhole mich jede Woche

Von Maximilian Wendl
MotoGP
Maverick Viñales startet beim Saisonfinale als Achter

Maverick Viñales startet beim Saisonfinale als Achter

Von guter Laune ist Maverick Viñales so weit entfernt, wie von der Pole-Position. Trotz starker Trainingseindrücke hat der Spanier in der Qualifikation als Achter das Nachsehen. Eine Erklärung hat er dafür aber nicht.

Und wöchentlich grüßt das Murmeltier. In dem Fall wiederholt sich GP-Wochenende für GP-Wochenende Maverick Viñales, der seinem Titel als Trainings-Weltmeister auch beim Saisonfinale in Portimao treu bleibt. Nachdem sich der Spanier am Freitag auf seiner Yamaha M1 noch wohlgefühlt hatte, ärgerte er sich am Samstag nach dem achten Platz in der Qualifikation einmal mehr.

Die Misstöne werden noch lauter. Er sagt: «Es wird mit jedem Training schlechter und schlechter. Wir legen in den ersten beiden Freien Trainings gut los und können uns dann nicht mehr steigern. Ich habe dafür keine Erklärung, fragt Yamaha, ich wiederhole mich immer wieder. Jedes Wochenende läuft so ab. Im vierten Freien Training habe ich vier gute Runden hinbekommen, der Rest war ein Desaster.»

Die Stimmung ist am Boden und Viñales hat es aufgegeben, Optimismus zu verbreiten: «Ich habe meine Erwartungen heruntergeschraubt. Ich muss das so machen, damit ich ruhig bleibe. Ich hatte die ganze Zeit eine Gewinner-Mentalität, aber ich habe gemerkt, dass Gewinnen mit diesem Motorrad nicht möglich ist und keiner kennt eine Lösung für unsere Probleme. Es ist unbegreiflich.»

Immerhin bereitet der Wind dem 25-Jährigen keine Probleme. Schwieriger gestaltet sich dagegen die Reifensituation. «Die Bedingungen auf der Strecke verändern sich alle 15 Minuten. Man kann nicht vorhersagen, welche Wahl richtig ist. Wir werden schauen und versuchen, irgendwie etwas Gutes zu erreichen.»

Dabei hat Viñales theoretisch sogar noch Chancen auf die Vizemeisterschaft. Gedanklich hat er sich davon aber schon lange verabschiedet.

Ergebnis MotoGP, Q2, Portimão, 21.11.

1. Oliveira, KTM, 1:38,892 min
2. Morbidelli, Yamaha, 1:38,936
3. Miller, Ducati, 1:39,038
4. Crutchlow, Honda, 1:39,156
5. Quartararo, Yamaha, 1:39,199
6. Bradl, Honda, 1:39,204
7. Zarco, Ducati, 1:39,238
8. Viñales, Yamaha, 1:39,260
9. Pol Espargaró, KTM, 1:39,284
10. Rins, Suzuki, 1:39,467
11. Nakagami, Honda, 1:39,531
12. Dovizioso, Ducati, 1:39,587

Die weitere Startaufstellung:
13. Binder, KTM, 1:39,390 min
14. Aleix Espargaró, Aprilia, 1:39,762
15. Bagnaia, Ducati, 1:40,019
16. Alex Márquez, Honda, 1:40,049
17. Rossi, Yamaha, 1:40,058
18. Petrucci, Ducati, 1:40,091
19. Savadori, Aprilia, 1:40,174
20. Mir, Suzuki, 1:40,290
21. Rabat, Ducati, 1:40,427
22. Kallio, KTM, 1:41,753

Stand Fahrer-WM nach 13 von 14 Rennen:

1. Mir, 171 Punkte (Weltmeister). 2. Morbidelli 142. 3. Rins 138. 4. Viñales 127. 5. Quartararo 125. 6. Dovizioso 125. 7. Pol Espargaró 122. 8. Miller 112. 9. Nakagami 105. 10. Oliveira 100. 11. Binder 87. 12. Petrucci 78. 13. Zarco 71. 14. Alex Márquez 67. 15. Rossi 62. 16. Bagnaia 47. 17. Aleix Espargaró 34. 18. Crutchlow 29. 19. Lecuona 27. 20. Bradl 18. 21. Smith 12. 22. Rabat 10. 23. Pirro 4.

Konstrukteurs-WM nach 13 von 14 Rennen:

1. Suzuki, 201 Punkte. 2. Ducati 201. 3. Yamaha 188. 4. KTM 175. 5. Honda 133. 6. Aprilia 43.

Team-WM nach 13 von 14 Rennen:

1. Team Suzuki Ecstar, 309 Punkte (Weltmeister). 2. Petronas Yamaha SRT 230. 3. Red Bull KTM Factory Racing 209. 4. Ducati Team 203. 5. Monster Energy Yamaha MotoGP 169. 6. Pramac Racing 163. 7. LCR Honda 134. 8. Red Bull KTM Tech3 127. 9. Repsol Honda Team 85. 10. Esponsorama Racing 81. 11. Aprilia Racing Team Gresini 46.

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