Álvaro Bautista und HRC: Nett bedankt, aber abgelehnt
Álvaro Bautista bot sich Honda an, um in der MotoGP-Klasse Marc Márquez zu ersetzen. Es gab aber keine Einigung, im Gegenteil: Es erhielt eine eindeutige Absage als Antwort.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
Weiterlesen
Werbung
Aus der MotoGP-WM zog es Álvaro Bautista 2019 zum Ducati-Werksteam in die Superbike-WM, mit dem Ergebnis: Vizeweltmeister. Für viele verwunderlich, folgte 2020 der Wechsel in das neue Honda-Werksteam, wo der Spanier gemeinsam mit Routinier Leon Haslam für die Entwicklung der neuen CBR1000RR-R verantwortlich ist. Als zu Jahresbeginn klar wurde, dass MotoGP-Superstar Marc Márquez weiterhin verletzungsbedingt ausfallen wird, reagierte der 36-Jährige prompt und bot HRC seine Arbeitskraft an.
Werbung
Werbung
Honda reagiert jedoch mit einer klaren Stellungnahme. "Ich habe mich bei HRC angeboten, um ein paar Tests zu fahren oder für einige Rennen und ich wäre mehr als glücklich gewesen, wenn ich das hätte machen dürfen", erklärte Bautista in Aragon und fügte an: "HRC hat sich nett bedankt, aber abgelehnt, denn sie haben es bevorzugt, dass ich fit bleibe und keine Stürze fabriziere oder mich verletze." "Für Honda ist das Superbike-Projekt sehr wichtig, denn sie möchten unbedingt gewinnen und sie möchten kein Risiko eingehen. Die Fahrer sollen mit bestmöglicher Fitness am Start stehen." Bautista kämpfte zuletzt im MotorLand Aragon mit technischen Problemen an seiner Honda, letztendlich gelang es ihm nur acht Punkte einzufahren.
HRC-Test- und Ersatzfahrer Stefan Bradl sprang beim Repsol-Honda-Team erneut für Márquez ein, Bautista musste zu Hause bleiben. "Natürlich kennt Stefan Bradl die MotoGP-Honda sehr gut, denn im letzten Jahr war er derjenige, der die meisten Kilometer auf dieser Welt zurückgelegt hat", lachte der Spanier. "Es ist auch verständlich, dass er zum Saisonstart gefahren ist. Dennoch wäre ich gerne eingesprungen. Auch in der Zukunft biete ich mich sehr gerne zu jeder Zeit für einen Einsatz in der MotoGP-WM an. Wir müssen uns aber als erstes auf die Superbike-WM konzentrieren und werden versuchen, unsere Ziele zu erreichen."
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach
Die aktuellsten News rund um die Uhr, von Experten analysiert und kommentiert und exklusive Einblicke hinter die Kulissen. Hier schreiben Fans für Fans.