Honda wieder ohne Márquez? «Daran denken wir nicht»
Repsol-Honda-Teammanager Alberto Puig will sich einen Saisonstart 2022 ohne Marc Márquez gar nicht erst vorstellen. Neuigkeiten zu dessen Gesundheitszustand werden in der kommenden Woche erwartet.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Marc Márquez stürzte am 30. Oktober im Offroad-Training, zunächst war von einer leichten Gehirnerschütterung die Rede. Am 9. November räumte Honda jedoch ein, dass Dr. Sánchez Dalmau in Barcelona eine Diplopie festgestellt hatte. Das bedeutet, dass Márquez zwei Bilder eines einzelnen Objekts erkennt, also binokulare Doppelbilder. Daran litt er schon 2011. Marcs Saison, die erst beim dritten Grand Prix in Portimão begonnen hatte, war damit vorzeitig zu Ende. Auf den für 2022 wichtigen Jerez-Test musste der achtfache Weltmeister ebenfalls verzichten.
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Alberto Puig kündigte am 19. November an, dass der nächste medizinische Check "um Weihnachten" geplant sei und sich Márquez und alle Beteiligten bis dahin in Geduld üben müssten. Aus Spanien sickerte durch, dass der 28-jährige Márquez sich sechs Wochen lang absolut schonen müsse, nur Spaziergänge sind erlaubt. Der Saisonauftakt 2022 ist für den 6. März in Katar angesetzt, der erste IRTA-Test steht aber schon am 5. und 6. Februar in Malaysia an. Daher kam immer wieder die Frage auf, ob Honda auch für den Saisonstart 2022 ohne Superstar Marc Márquez planen müsse.
Gegenüber den spanischen Kollegen von Motosan entgegnete Alberto Puig darauf nun entschieden: "Darüber denken wir nicht nach. Das wäre so, als würde man sagen: ‚Stellst du dir vor, es falsch zu machen?‘ Nein, wir befassen uns nicht damit. Wir werden sehen, wie es weitergeht, aber sich von vornherein damit zu beschäftigen, würde an Selbstgeißelung grenzen."
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Zur aktuellen Situation von Marc Márquez sagte der Repsol-Honda-Teammanager: "Er befolgt den Rat der Ärzte und versucht sich auszuruhen, in der Hoffnung, dass sich die Sache nach und nach normalisiert."
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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