Nach Rang 5 in Doha/Katar erklärte Marc Márquez seine anfängliche Herangehensweise an die MotoGP-WM 2022. Er räumt aber auch ein: «Natürlich kann man nicht die ganze Saison so anlegen.»
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Das Ziel von Marc Márquez ist klar: Nach der Verletzungsmisere will er wieder um den WM-Titel kämpfen. Er mache sich aber nicht den Druck, unbedingt schon in diesem Jahr erfolgreich sein zu müssen, beteuert der sechsfache MotoGP-Champion. Genauso überlegt war seine Herangehensweise an das erste Saisonrennen in Katar. Marc stand zwar in der ersten Startreihe, fuhr dann aber relativ unauffällig auf einen soliden fünften Rang.
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"Das Ziel ist Punkte zu sammeln, um in Schlagdistanz zu sein, wenn der Moment kommt, um den Titel zu kämpfen", erklärte der Repsol-Honda-Star. "Im Vorjahr schaffte ich es bei meinem Comeback-GP in Portimão kaum in die Top-10, am Ende gewann ich zwei Rennen hintereinander. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass sich der Film im Laufe einer Saison verändern kann. Deshalb fuhr ich in Katar so ein Rennen, weil ich noch nicht das Gefühl habe, gewinnen zu müssen. Was jetzt zählt, ist Punkte zu machen. Im ersten Rennen gelang mir das, mal sehen, wie lange meine Geduld währt." "Welchen Marc Márquez man in dieser Saison sehen wird, hängt von der Herangehensweise an das jeweilige Wochenende ab", fuhr der 29-jährige Spanier fort. "In Katar hätte ich mit dem Medium-Vorderreifen ein besseres Rennen fahren können, um den dritten oder vierten Platz. Damit stürzte ich aber im Warm-up, ich kam an die Box und sagte zu meiner Mannschaft: ‚Gehen wir auf Nummer sicher, nehmen wir die weiche Reifenmischung. Ich werde ein bisschen langsamer sein, aber die Wahrscheinlichkeit ist höher, ins Ziel zu kommen und Punkte zu sammeln.‘"
Der 59-fache MotoGP-Sieger weiß aber sehr wohl: "Natürlich kann man nicht die ganze Saison so anlegen, das ist logisch, man muss Rennen gewinnen."
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"Wenn du in der heutigen MotoGP kein Risiko eingehst und die konservative Herangehensweise wählst, landest du auf Platz 10. Wenn du ein bisschen Risiko eingehst, wirst du Fünfter. Und wenn du viel riskierst, kannst du gewinnen. Man darf aber nur viel riskieren, wenn man wirklich in der Position ist, dann auch gewinnen zu können. Wenn deine Pace dem vierten oder fünften Platz entspricht, dann macht es keinen Sinn, auf die Strecke zu gehen, um zu gewinnen. Es ändert sich ja nichts, während du die Rennen der Moto2 und Moto3 anschaust."
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Nach den Titelkandidaten gefragt, sprach Marc Márquez "von neuen Rivalen". Denn: "In der MotoGP findet ein Generationenwechsel statt. Manche Fahrer kenne ich besser, wie meinen Teamkollegen, andere weniger, wie etwa Bastianini. Ich muss auch von ihnen lernen. Dann werden wir sehen, wie sich die Saison entwickelt."
MotoGP-Ergebnis, Doha, 6. März: 1. Enea Bastianini, Ducati, 22 Runden in 42:13,198 min 2. Brad Binder, KTM, + 0,346 sec 3. Pol Espargaró, Honda, + 1,351 4. Aleix Espargaró, Aprilia, + 2,242 5. Marc Márquez, Honda, + 4,099 6. Joan Mir, Suzuki, + 4,843 7. Alex Rins, Suzuki, + 8,810 8. Johann Zarco, Ducati, + 10,536 9. Fabio Quartararo, Yamaha, + 10,543 10. Takaaki Nakagami, Honda, + 14,967 11. Franco Morbidelli, Yamaha, + 16,712 12. Maverick Viñales, Aprilia, + 23,216 13. Luca Marini, Ducati, + 27,283 14. Andrea Dovizioso, Yamaha, + 27,374 15. Remy Gardner, KTM, + 41,107 16. Darryn Binder, Yamaha, + 41,119 17. Fabio Di Giannantonio, Ducati, + 41,349 18. Raúl Fernández, KTM, + 42,357 – Jorge Martin, Ducati, 11 Runden zurück – Francesco Bagnaia, Ducati, 11 Runden zurück – Miguel Oliveira, KTM, 12 Runden zurück – Alex Márquez, Honda, 13 Runden zurück – Marco Bezzecchi, Ducati, 16 Runden zurück – Jack Miller, Ducati, 16 Runden zurück
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