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Fabio Di Giannantonio (11.): «War in Q2 sehr müde»

Von Sarah Göpfert
Bester Rookie am Samstag auf Lombok: Fabio Di Giannantonio

Bester Rookie am Samstag auf Lombok: Fabio Di Giannantonio

Fabio Di Giannantonio hat es im Qualifying auf Lombok als erster der 2022er-Rookies ins Q2 geschafft. Der Umweg über Q1 war für den Gresini-Ducati-Piloten dabei kein Vorteil. Für das Rennen stapelt der Italiener tief.

Fabio Di Giannantonio wird am Sonntag in Indonesien sein erst zweites MotoGP-Rennen vom elften Startplatz angehen. Damit ist er der erste Neueinsteiger der aktuellen Saison, dem es gelang, ins Qualifying 2 vorzudringen. Zuvor musste der Gresini-Ducati-Pilot jedoch im Q1 antreten, da er die drei freien Trainings auf dem 14. Platz und damit außerhalb der Top-10 beendet hatte. «Ich habe im Q1 mit Pecco Bagnaia ein gutes Hinterrad gefunden, dem ich folgen konnte. Er hat mir geholfen und mich auf meine Rundenzeit gezogen», zeigte sich «Diggia» dankbar.

Doch die 15 Minuten zusätzliche Fahrzeit spielten dem Italiener im entscheidenden Zeittraining nicht in die Karten: «Das Q1 hat mir sicher nicht fürs Q2 geholfen. Ich war im zweiten Training dann sehr müde, denn jeder Zeitenangriff ist großer Stress für den Körper. Dadurch konnte ich meine Rundenzeit aus Q1 auch nicht noch einmal verbessern.»

Di Giannantonio lag bis kurz vor Ablauf der Zeit sogar auf Position 8, wurde am Ende aber noch bis auf Rang 11 durchgereicht. Mit seiner Zeit von 1:31,829 min fehlten dem Ducati-Fahrer knapp sieben Zehntelsekunden auf die Pole-Zeit von Fabio Quartararo (Yamaha).

Trotz seiner guten Ausgangslage schätzt der 23-Jährige seine Chancen im Rennen am Sonntag geringer ein. Nach Platz 23 im vierten freien Training, das als Referenz für die Rennperformance genutzt wird, meinte Diggia: «Ehrlich gesagt gibt es unser Potenzial noch nicht her, das Rennen auf dieser Position zu beenden. Ich denke, meine Pace ist etwas schlechter, aber ich werde alles versuchen, um in der Gruppe um die Top-10-Plätze zu kämpfen.»

Der Italiener und das Gresini Team verbindet eine jahrelange Zusammenarbeit, zuletzt war Di Giannantonio 2021 für den Rennstall in der Moto2-Klasse unterwegs. «Über Jahre hinweg mit den gleichen Leuten zusammenzuarbeiten hat mir natürlich in vielerlei Hinsicht bei meinem Aufstieg in die MotoGP geholfen. Wir mussten nicht erst anfangen uns kennenzulernen und unsere Arbeitsweise aneinander anzupassen, das war ein Vorteil.»

MotoGP-Ergebnis Mandalika, Q2:

1. Quartararo, Yamaha, 1:31,067 min
2. Martin, Ducati, 1:31,280 min, + 0,213 sec
3. Zarco, Ducati, 1:31,378, + 0,311
4. Brad Binder, KTM, 1:31,433, + 0,366
5. Bastianini, Ducati, 1:31,504, + 0,437
6. Bagnaia, Ducati, 1:31,507, + 0,440
7. Oliveira, KTM, 1:31,566, + 0,499
8. Rins, Suzuki, 1:31,582, + 0,515
9. Miller, Ducati, 1:31,714, + 0,647
10. Aleix Espargaró, Aprilia, 1:31,723, + 0,656
11. Di Giannantonio, Ducati, 1:31,829, + 0,762
12. Morbidelli*, Yamaha, 1:32,336, + 1,269

*= Grid-Penalty: 3 Plätze nach hinten

Die weitere Startaufstellung nach dem Penalty:

12. Marini, Ducati, 1:31,666 min
13. Bezzecchi, Ducati, 1:31,695
14. Marc Márquez, Honda, 1:31,830
15. Morbidelli, Yamaha
16. Pol Espargaró, Honda, 1:31,831
17. Dovizioso, Yamaha, 1:31,870
18. Mir, Suzuki, 1:31,875
19. Alex Márquez, Honda, 1:31,987
20. Viñales, Aprilia, 1:32,006
21. Raúl Fernández, KTM, 1:32,122
22. Gardner, KTM, 1:32,140
23. Darryn Binder, Yamaha, 1:32,299
24. Nakagami, Honda, 1:32,330

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