Enea Bastianini: «Ich mag die neue Verkleidung»

Von David Emmett
Enea Bastianini mit den neuen Aero-Paket

Enea Bastianini mit den neuen Aero-Paket

Gresini-Star Enea Bastianini (24) wurde von Ducati beim Montag-Test der MotoGP-Stammfahrer neben Bagnaia und Miller mit einer neuen Verkleidung auf den Circuit de Barcelona-Catalunya geschickt.

Obwohl Enea Bastianini am Sonntag den zweiten Rennsturz in Folge fabrizierte, ist er als WM-Dritter weiterhin der bestplatzierte Ducati-Pilot in der Gesamtwertung. Das berücksichtigt der Hersteller aus Borgo Panigale und stellte dem dreifachen Saisonsieger die neue Verkleidung zur Verfügung, die auch die Werksfahrer Pecco Bagnaia und Jack Miller am Montag in Montmeló testeten. Am Ende des Testtages drehte dann auch noch Luca Marini vier Runden damit.

Die «Bestia» zeigte sich angetan vom neuen Aero-Paket: «Die neue Verkleidung ist ziemlich gut, ich mag sie. Im Kurveneingang fühlt es sich besser an. Es ist damit einfacher, in die schnellen Kurven einzulenken. Auf Strecken mit vielen Richtungswechseln wäre sie gut, in Silverstone mit Sicherheit. Wir haben auch gesehen, dass der Top-Speed sehr ähnlich ist wie mit meiner Verkleidung. Meine Verkleidung ist für den Speed sehr gut, aber etwas langsamer in den Richtungswechseln.»

Zur Erinnerung: Bastianinis GP21 verfügt als solche über die letztjährige Verkleidung, die GP22 dagegen ist vor allen an der Front deutlich schmaler. Daher sprechen die Ducati-Lenovo-Piloten bei der am gestrigen Montag getesteten Variante auch von einer «größeren» Verkleidung, was beim Gresini-Ducati-Piloten nicht zutrifft.

Bastianini testete zwar schon beim Jerez-Test erstmals ein Upgrade für seine Verkleidung. «Das war jetzt aber die neue neue Verkleidung», schmunzelte der 24-jährige Italiener am Montagabend in Montmeló. «Ich mag diese Verkleidung, habe sie aber nicht mit der neuen verglichen.»

Weiß der Moto2-Weltmeister von 2020 schon, ob und wann er das neue Aero-Paket für den GP-Einsatz bekommen könnte? «Nein, hoffentlich nach dem Sommer, aber wir wissen es nicht.» Bagnaia ließ unterdessen durchklingen, dass er aufgrund des besseren Handlings seine Standard-2022er-Verkleidung bevorzuge.

Zuversichtlich stimmte Bastianini aber bereits für die anstehenden Grand Prix ein Fortschritt in der Abstimmung der Gabel: «In der Kurvenmitte machen wir mehr Speed, was wirklich wichtig war. Denn im Rennen am Sonntag war es für mich sehr schwierig. Wir haben einen guten Schritt mit der Pace gemacht.»

Ergebnis MotoGP-Test, Barcelona (6. Juni):

1. Quartararo, Yamaha, 1:39,447 min
2. Bagnaia, Ducati, 1:39,451
3. Zarco, Ducati, 1:39,500
4. Aleix Espargaró, Aprilia, 1:39,558
5. Pol Espargaró, Honda, 1:39, 688 
6. Miller, Ducati, 1:39,742
7. Viñales, Aprilia, 1:39,780
8. Morbidelli, Yamaha, 1:39,795
9. Bastianini, Ducati, 1:39,844
10. Di Giannantonio, Ducati, 1:39,963
11. Brad Binder, KTM, 1:39,998
12. Joan Mir, Suzuki, 1:40,027
13. Marini, Ducati, 1:40,047
14. Oliveira, KTM, 1:40,088
15. Gardner, KTM, 1:40,197
16. Alex Márquez, Honda, 1:40,335
17. Bradl, Honda, 1:40,474
18. Pirro, Ducati, 1:40,610
19. Dovizioso, Yamaha, 1:40,627
20. Darryn Binder, Yamaha, 1:40,746
21. Bezzecchi, Ducati, 1:40,765
22. Fernandez, KTM, 1:41,144

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