Für Johann Zarco (7.) klar: «Assen-Podium nicht drin»

Von Tim Althof
Johann Zarco: Kann er am Sonntag vorne fahren?

Johann Zarco: Kann er am Sonntag vorne fahren?

Pramac-Fahrer Johann Zarco musste am Samstag einen schnellen Sturz wegstecken. Dennoch qualifizierte sich der Ducati-Fahrer auf Platz 7 für das MotoGP-Rennen am Sonntag in Assen.

Nach den starken Ergebnissen in den letzten Rennen – Er war zuletzt zweimal auf dem Podium – glaubt Johann Zarco in Assen nicht an einen Podestplatz im Rennen. Am Ende von FP3 stürzte der Franzose in Assen im Streckenabschnitt Stekkenwal bei hohem Tempo, außerdem schloss er am Samstag nie zu den Spitzenpiloten auf. Im Qualifying reichte es für Platz 7 – Mehr als eine halbe Sekunde hinter Markenkollege Pecco Bagnaia, der sich die Pole-Position sicherte.

«Kein schlechter Tag, das Ergebnis ist okay», erklärte Zarco im Nachhinein. «Dennoch habe ich nicht das Tempo, welches ich in den vorherigen Rennen hatte. Es ist ein sehr technisches Layout im Trockenen. Ich habe einige Schwachpunkte, an denen ich arbeite. Leider komme ich nicht so gut damit voran. Selbst das Bike einzustellen, fällt mir schwer, aber dennoch mache ich mir keinen Stress.»

Bereits vor dem Wochenende in den Niederlanden betonte er, dass er im Nassen gerne unterwegs ist. Wird es am Sonntag regnen? «Es könnte Mischbedingungen vor dem Rennen geben. Vielleicht hilft mir das, damit ich um das Podium kämpfen kann», so der 31-Jährige im Interview. «Wenn nicht, muss ich das Beste herausholen. Die Pace für das Podium ist aber leider nicht vorhanden.»

Pecco Bagnaia berichtete zuletzt, dass er sogar im Rennen seinen Fahrstil an die Ducati anpasst, um die Reifenabnutzung zu kompensieren. Geht das auch beim Franzosen? «Wenn man sich supergut auf dem Bike fühlt, dann kann man den Fahrstil auch einmal verändern, um etwas auszuprobieren. Bei Pecco ist das der Fall. Er ist der Einzige, der das Motorrad zu 100 Prozent ausnutzen kann», ist sich Zarco sicher. «Er ist sehr sensibel, er fühlt diese Details. Du musst alles unter Kontrolle haben, um mit deinem Style zu zaubern.»

«Ich habe den harten Hinterreifen getestet, aber das Gefühl war nicht gut», antwortete der Pramac-Fahrer auf die Frage nach der Reifenwahl für das Rennen der Dutch TT am Sonntag. «Je nachdem wie die Bedingungen am Sonntag sind, könnte der weiche Reifen eine gute Wahl für mich sein.»

MotoGP-Ergebnis, Assen, Q2 (25. Juni):

1. Bagnaia, Ducati, 1:31,504 min
2. Quartararo, Yamaha, 1:31,620 min, + 0,116 sec
3. Martin, Ducati, 1:31,708, + 0,204
4. Bezzecchi, Ducati, 1:31,796, + 0,292
5. Aleix Espargaró, Aprilia, 1:31,868, + 0,364
6. Miller, Ducati, 1:32,124, + 0,620
7. Zarco, Ducati, 1:32,175, + 0,671
8. Oliveira, KTM, 1:32,272, + 0,768
9. Rins, Suzuki, 1:32,307, + 0,803
10. Brad Binder, KTM, 1:32,367, + 0,863
11. Viñales, Aprilia, 1:32,424, + 0,920
12. Nakagami, Honda, 1:32,967, + 1,463

Die weitere Startaufstellung:
13. Marini, Ducati, 1:32,787 min
14. Mir, Suzuki, 1:32,898
15. Di Giannantonio, Ducati, 1:32,912
16. Bastianini, Ducati, 1:33,005
17. Dovizioso, Yamaha, 1:33,009
18. Bradl, Honda, 1:33,029
19. Gardner, KTM, 1:33,093
20. Morbidelli, Yamaha, 1:33,096
21. Alex Márquez, Honda, 1:33,113
22. Savadori, Aprilia, 1:33,467
23. Fernandez, KTM, 1:33,652
24. Darryn Binder, Yamaha, 1:33,998

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