Marco Bezzecchi (Ducati): «Versuche es zu kopieren»
Marco Bezzecchi verlor im anspruchsvollen Qualifying von Misano nur 0,149 Sekunden auf seinen Ducati-Markenkollegen Jack Miller, der sich die Pole-Position in der MotoGP-Klasse erkämpft hatte.
Bezzecchi: "Es war ein schöner Tag, am Morgen haben wir ein paar Probleme gehabt.
"Ich habe noch Schwierigkeiten auf der Bremse, ich bekomme das Bike nicht gut genug verlangsamt. Im Qualifying habe ich alles gegeben, unter diesen Bedingungen riskiere ich immer etwas, das hat sich zum Glück bezahlt gemacht", freute sich der MotoGP-Rookie im Interview.
"Meine Pace war nicht schlecht. Ich wusste nur nicht, welchen Hinterreifen ich nehmen sollte. Weich und Medium waren beide gut. Ich bin in der Lage, 1:32,2 oder 1:32,3 min zu fahren. Ich erwarte, dass einige Fahrer schneller sein werden, aber wenn wir noch etwas beim Bremsen finden, können wir konkurrenzfähig sein", erklärte er.
Was will der 23-Jährige tun, um noch schneller zu werden? "Wir werden die Daten der anderen Jungs ansehen und versuchen etwas zu kopieren. Besonders die Daten von Pecco, Bastianini und Luca, denn mein Fahrstil ähnelt ihnen am meisten. Zarco fährt beispielsweise ganz anders, trotzdem schaue ich mir das an", machte Bezzecchi klar.
Viele Fahrer betonen, dass der Reifenverschleiß am Sonntag keine Rolle spielen wird. Was denkt der Italiener aus dem Mooney VR46 Racing Team? "Ja, die Strecke hat sehr guten Grip. Der Medium-Reifen ist sehr gut, konstant. Auch der weiche Reifen hält lange, er bringt allerdings etwas mehr Bewegung ins Fahrwerk. Es ist etwas schwieriger zu kontrollieren. Mir fehlt noch etwas. Fabio, Pecco, Miller und Bastianini sind schneller, auch Viñales ist stark. Sie haben noch etwas mehr als ich im Köcher. Im Warm-up werde ich die berühmte letzte Aerodynamik-Entwicklung von Ducati testen, vielleicht bringt sie uns weiter", sagte ein zufriedener Marco Bezzecchi.
MotoGP-Ergebnis Q2, Misano (3. September):
1. Miller, Ducati, 1:31,899 min
2. Bastianini, Ducati, 1:32,014 min, + 0,115 sec
3. Bezzecchi, Ducati, 1:32,048, + 0,149
4. Viñales, Aprilia, 1:32,118, + 0,219
5. Bagnaia*, Ducati, 1:31,914 min
6. Zarco, Ducati, 1:32,169, + 0,270
7. Marini, Ducati, 1:32,226, + 0,327
8. Quartararo, Yamaha, 1:32,246, + 0,347
9. Aleix Espargaró, Aprilia, 1:32,577, + 0,678
10. Oliveira, KTM, 1:32,775, + 0,876
11. Morbidelli, Yamaha, 1:33,351, + 1,452
12. Rins, Suzuki, 1:33,438, + 1,539
Die weitere Startaufstellung:
13. Martin, Ducati, 1:32,015 min
14. Di Giannantonio, Ducati, 1:32,276
15. Brad Binder, KTM, 1:32,600
16. Alex Márquez, Honda, 1:32,631
17. Pirro, Ducati, 1:32,658
18. Dovizioso, Yamaha, 1:32,663
19. Pol Espargaró, Honda, 1:32,826
20. Bradl, Honda, 1:32,838
21. Darryn Binder, Yamaha, 1:33,331
22. Nakagami, Honda, 1:33,484
23. Watanabe, Suzuki, 1:36,289
24. Gardner, KTM, 1:44,690
25. Raúl Fernández, KTM, 1:46,732
*= Grid-Penalty (3 Plätze zurück)
Schon gesehen?
Newsletter
Motorsport-News direkt in Ihr Postfach
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach