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Pedro Acosta (KTM) nach Sturz: «War kein Fehler»
Das MotoGP-Rennen am Sonntag am Sachsenring endete für KTM-Pilot Pedro Acosta bereits in Runde 4. Nach dem Rennen berichtete er, wieso solche Situationen nicht vermeidbar sind und was er sich für mehr Sicherheit wünscht.
MotoGP
Im Artikel erwähnt

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Das MotoGP-Rennwochenende in Deutschland für KTM begann bereits mit einer Hiobsbotschaft: Tech3-Pilot Enea Bastianini konnte wegen einer Blinddarmentzündung nicht am Sachsenring antreten, für die Organisation eines Ersatzfahrers war die Zeit zu knapp. Als Tech3-Kollege Maverick Vinales dann nach einem Sturz im Q2 ebenfalls verletzt vom Start zurückgezogen wurde, blieben von vier nur noch zwei RC16-Piloten übrig.
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Alle Hoffnungen der Mattighofener lasteten auf den Schultern der beiden Werkspiloten Pedro Acosta und Brad Binder. Der Spanier war nach der fünftschnellsten Qualifikationszeit die Speerspitze der Österreicher und in der besten Position, um vordere Plätze mitzufahren. Zwar blieb im Sprintrennen nach einem Ausritt durchs Kiesbett nur Rang 9, doch in der Startaufstellung für den Grand Prix am Sonntag profitierte der 20-Jährige vom verletzungsbedingten Rückzug von Franco Morbidelli und rückte auf den vierten Startplatz vor. Beste Voraussetzungen für einen Kampf um einen Podiumsplatz also. Nach einem ordentlichen Start war jedoch bereits in der vierten Runde des Sonntags für den Fahrer mit der Nummer 37 gelaufen: Bei der Verfolgung des späteren Zweitplatzierten Alex Marquez rutschte Acosta eingangs des Streckenteils Omega das Vorderrad weg und sein Rennen endete im Kiesbett. Ein Sturz, den der Spanier dem Risiko zuschrieb, das er auf seinem Motorrad eingehen müsse. Dabei würden Situationen wie diese leichter passieren: "Ich würde diesen Crash nicht einmal als Fehler bezeichnen. Wir müssen unsere Motorräder ständig an ihrem absoluten Limit bewegen, während andere Teams mehr Spielraum haben zwischen ihrer Leistungsgrenze und dem, was sie normalerweise abrufen müssen, um einfach schnell vorn mitfahren zu können. Besonders eine Marke muss derzeit nicht einmal ihr ganzes Potenzial abrufen, um ganz vorn zu sein." Gemeint sind die Ducati-Piloten.
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Entsprechend habe sein Sturz auch nichts mit "Dirty Air" seines Vordermanns zu tun. Das sind Verwirbelungen, die die immer ausgefeilteren Verkleidungen der Motorräder verursachen und die Aerodynamik der dahinterfahrenden Bikes stören. Stattdessen sei die RC16 anfälliger nach Änderungen am Set-up als die Konkurrenz.
Acosta dazu: "Ich bin vor meinem Sturz in dieser Kurve nur einen kleinen Tick schneller gefahren, als in der Runde davor und wesentlich langsamer als im Zeitfahren. Unser Motorrad reagiert aber empfindlicher als andere auf die Korrekturen, die wir vor den Rennen treffen müssen, wie die vollen Tanks und die Nutzung anderer Reifentypen."
Nach dem Rennwochenende auf der Strecke bei Hohenstein-Ernstthal war auch die Sicherheit auf der Berg-und-Tal-Bahn ein Thema. Im Grand Prix am Sonntag kamen nur zehn Fahrer ins Ziel, weil die restlichen Piloten entweder im Rennen stürzten oder durch frühere Stürze gar nicht erst antreten konnten. Für Acosta bedürfe es am Sachsenring mehr Platz in den Kiesbetten und Auslaufzonen. Dort sehe er, trotz der baulichen Beschränkungen vor Ort, noch Verbesserungsmöglichkeiten. Andere Strecken, wie Jerez, würden mit ähnlichen Problemen ein besseres Bild abgeben: "Die Sicherheit beim Event in Deutschland ist in Ordnung, aber es gibt hier viele Stellen, an denen wir als Fahrer nicht viel Platz haben, wenn wir stürzen. Man muss bei den Situationen, die in den Rennen entstehen können, die schlimmstmöglichen Konstellationen mit einplanen." Zudem haben sich in den vergangenen Jahren auch die Voraussetzungen geändert. Schließlich wird die MotoGP immer schneller: "Wir fahren auf den gleichen Strecken wie vor zehn Jahren, aber wir sind auf unseren Motorrädern jetzt zehn Sekunden schneller. Wir erreichen viel höheres Tempo und, wenn wir stürzen, dann stürzen wir bei viel höherem Tempo. Und für die Geschwindigkeiten, die wir mittlerweile erreichen, ist auf der Strecke am Sachsenring wenig Platz."
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Die kommenden Regeländerungen würden jedoch einen Großteil dieser Probleme beheben: "Als Konsequenz der neuen Regeln werden die Kurvengeschwindigkeiten geringer sein und als Folge davon werden auch die Höchstgeschwindigkeiten sinken. Das wird dafür sorgen, dass alles sicherer wird." Mit den angesprochenen Regeln wird unter anderem die Aerodynamik der Motorräder reduziert, ebenso wie der Hubraum der MotoGP-Raketen. Obendrein werden Beschleunigungs- und Starthilfen abgeschafft. Dazu kommt es jedoch erst in der übernächsten Saison. 2026 wird noch unter dem aktuellen Reglement gefahren. Ergebnisse MotoGP Sachsenring, Rennen (13. Juli): 1. Marc Marquez (E), Ducati, 30 Runden in 40:42,854 min 2. Alex Marquez (E), Ducati, +6,380 sec 3. Francesco Bagnaia (I), Ducati, +7,080 4. Fabio Quartararo (F), Yamaha, +18,738 5. Fermin Aldeguer (E), Ducati, +18,916 6. Luca Marini (I), Honda, +24,743 7. Brad Binder (ZA), KTM, +24,820 8. Jack Miller (AUS), Yamaha, +25,757 9. Raul Fernandez (E), Aprilia, +25,859 10. Alex Rins (E), Yamaha, +39,419 – Joan Mir (E), Honda, 9 Runden zurück – Ai Ogura (J), Aprilia, 9 Runden zurück – Marco Bezzecchi (I), Aprilia, 10 Runden zurück – Lorenzo Savadori (I), Aprilia, 11 Runden zurück – Johann Zarco (F), Honda, 13 Runden zurück – Fabio Di Giannantonio (I), Ducati, 13 Runden zurück – Pedro Acosta (E), KTM, 26 Runden zurück – Miguel Oliveira (P), Yamaha, 27 Runden zurück
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Ergebnisse MotoGP Sachsenring, Sprint (12. Juli): 1. Marc Marquez (E), Ducati, 15 Runden in 22:25,747 min 2. Marco Bezzecchi (I), Aprilia, +0,938 sec 3. Fabio Quartararo (F), Yamaha, +4,361 4. Fabio Di Giannantonio (I), Ducati, +4,683 5. Jack Miller (AUS), Yamaha, +9,405 6. Brad Binder (ZA), KTM, +11,720 7. Johann Zarco (F), Honda, +12,090 8. Alex Marquez (E), Ducati, +12.347 9. Pedro Acosta (E), KTM, +17,236 10. Fermin Aldeguer (E), Ducati, +18,728 11. Miguel Oliveira (P), Yamaha, +19,486 12. Francesco Bagnaia (I), Ducati, +20,339 13. Raul Fernandez (E), Aprilia, +21,978 14. Joan Mir (E), Honda, +23,077 15. Alex Rins (E), Yamaha, +23,575 16. Luca Marini (I), Honda, +29,220 17. Ai Ogura (J), Aprilia, +31,433 18. Lorenzo Savadori (I), Aprilia, +50,698 – Franco Morbidelli (I), Ducati, 13 Runden zurück WM-Stand nach 22 von 44 Rennen: 1. M. Marquez, 344 Punkte. 2. A. Marquez 261. 3. Bagnaia 197. 4. Di Giannantonio 142. 5. Morbidelli 139. 6. Bezzecchi 130. 7. Zarco 104. 8. Acosta 99. 9. Aldeguer 92. 10. Quartararo 87. 11. Vinales 69. 12. Binder 60. 13. Fernandez 51. 14. Ogura 49. 15. Marini 48. 16. Miller 46. 17. Bastianini 42. 18. Rins 41. 19. Mir 32. 20. Nakagami 10. 21. Savadori 8. 22. A. Fernandez 6. 23. Oliveira 6. 24. Chantra 1. 25. A. Espargaro 0. 26. Martin 0.
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Konstrukteurs-WM: 1. Ducati, 393 Punkte. 2. Aprilia 161. 3. KTM 150. 4. Honda 141. 5. Yamaha 118. Team-WM: 1. Ducati Lenovo Team, 541 Punkte. 2. BK8 Gresini Racing 353. 3. Pertamina Enduro VR46 Racing 281. 4. Red Bull KTM Factory Racing 159. 5. Aprilia Racing 138. 6. Monster Energy Yamaha 128. 7. Red Bull KTM Tech3 Racing 111. 8. LCR Honda 105. 9. Trackhouse MotoGP Team 100. 10. Honda HRC Castrol Team 80. 11. Prima Pramac Yamaha Racing 55.
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2
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4
Fabio Di Giannantonio
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5
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Ducati Lenovo Team
34
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