Casey Stoner: «Marc Márquez hatte 2013 Glück»

Von Sharleena Wirsing
MotoGP
Seit Casey Stoner 2012 seinen Rücktritt verkündete, ist in der MotoGP-WM viel geschehen. Marc Márquez holte zwei Titel und Valentino Rossi lief wieder zu Bestform auf.

Am vierten Rennwochenende 2012 in Le Mans erklärte Casey Stoner mit nur 27 Jahren seinen Rücktritt. Der Australier hatte zwei MotoGP-Titel geholt: 2007 mit Ducati und 2011 mit Honda. Seitdem lebt Stoner zurückgezogen mit seiner Familie, Ehefrau Adriana und Tochter Ally, in Australien.

Nach Stoners Rücktritt stellte Marc Márquez die MotoGP-Klasse durch seinen spektakulären Fahrstil, die ungestümen Überholmanöver und seine Dominanz 2014 auf den Kopf. Derzeit schwächeln Márquez und Honda, während Stoners alte Gegner Valentino Rossi und Jorge Lorenzo wieder zu Höchstform auflaufen.

«Wenn ihr mich fragt, wer der beste MotoGP-Fahrer ist, dann soltte ich Valentino sagen, weil er die WM-Tabelle anführt, aber Márquez hatte zwei großartige Jahre. 2013 hatte er aber auch Glück, da Lorenzo und Pedrosa verletzt waren», stellte Stoner fest.

«2014 hatte er großes Selbstvertrauen und mehr Erfahrung. 2015 ist ohne Zweifel eine spannende Saison, denn man weiß nie, wer am Sonntag gewinnt. Es ist großartig, dass Valentino zurück ist, aber wenn ich einen Fahrer auswählen müsste, dann wären es Lorenzo und Pedrosa. Ich kenne sie gut und respektiere sie sehr. Die bisherige Saison von Márquez ist seltsam. Ich habe zwar nicht erwartet, dass er so dominiert wie im letzten Jahr, aber ich habe trotzdem einen großartigen Job von ihm erwartet.»

Wo liegen die Probleme bei Honda? «Das kann ich nicht sagen», lachte Stoner. «Aber ich weiß, was schief läuft. Das habe ich schon beim Test in Malaysia bemerkt», versichert der Australier gegenüber «GPone».

«Jeder Fahrer hat einen anderen Stil. Der von Marc ähnelt meinem, wir mögen es, das Bike zu überfahren, aber zur selben Zeit sind wir auch unterschiedlich. Er hat ohne Zweifel unglaubliche Kontrolle über das Bike», lobt Stoner.

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