Motocross-Skandal: Hund auf der Strecke

Jorge Prado (GASGAS): Endlich ein Motocross-Rennen

Von Gino Bosisio
Jorge Prado

Jorge Prado

Spaniens MXGP-Weltmeister Jorge Prado aus dem Team Red Bull GASGAS absolviert am kommenden Wochenende in seiner Heimatstadt den ersten Motocross-Renneinsatz im Jahr 2024.

Für den Spanier Jorge Prado beginnt dieser Tage die entscheidende Phase in der Vorbereitung auf die neue Saison in der Motocross-WM. Der MXGP-Weltmeister aus dem Red-Bull-GASGAS-Team der Familie de Carli hat im Jahr 2024 bisher noch kein Motocross-Vorbereitungsrennen absolviert. Die Premiere erfolgt für Prado nun ausgerechnet in seiner Heimatstadt Lugo, im Rahmen der internationalen Spanischen Meisterschaft.

Der 23-Jährige hat zuletzt mit seiner Crew intensiv privat auf verschiedenen Pisten in Italien trainiert und getestet. Prado übte in Riola Sardo, dort wurden auch die Teamfotos mit seinen MX2-Kollegen Simon Längenfelder und Marc-Antoine Rossi gemacht. Dazu fuhr er unter anderen auf den ehemaligen GP-Pisten von Ottobiano mit weichem Geläuf und in Cingoli, wo der Untergrund teilweise sehr glatt und pickelhart war.

Zurück zu Lugo, dem Schauplatz der zweiten Station im spanischen MX-Kalender. Der Auftakt fand in Talavera de la Reina statt, wo der Italiener Mattia Guadagnini mit der Nestaan-Werks-Husqvarna der Schnellste im Feld war. Damals war Prado gerade erst von seinem US-Ausflug in die AMA-Supercross-Szene zurück in Europa.

In Lugo wird wie im Vorjahr auch Honda-Pilot Ruben Fernandez am Start sein, der sich mit Prado 2023 gute Rennen liefern konnte. Zeitgleich fahren die anderen Asse der MXGP-Kategorie wie Jeffrey Herlings (Red Bull KTM) und Romain Febvre (Kawasaki) beim Klassiker im britischen Hawkstone Park. Im französischen Lacapelle Marival treten Kawasaki-Neuling Jeremy Seewer und MXGP-Rookie Jago Geerts mit der Werks-Yamaha an. Einzig Fernandez-Teamkollege Tim Gajser setzt dieses Wochenende aus.


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