Michael vd Mark (Yamaha): «Immer sehr überraschend»

Von Tim Althof
Superbike-WM
Michael van der Mark

Michael van der Mark

Yamaha-Pilot Michael van der Mark beendete die Testfahrten der Superbike-WM auf Phillip Island auf dem siebten Gesamtrang. Der Niederländer bewertet den Test als sehr erfolgreich und ist bereit für die ersten Rennen.

Wie schon am Montag lag der Fokus von Michael van der Mark auch am zweiten Tag des Superbike-WM-Tests auf Phillip Island auf den Longruns. Der Yamaha-Star legte am Dienstag insgesamt 78 Runden auf der 4,445 Kilometer langen GP-Strecke zurück und verlor am Ende 0,629 Sekunden auf Weltmeister Jonathan Rea (Kawasaki), der die Bestzeit markierte. Am Morgen stürzte der 27-Jährige einmal, er blieb aber unversehrt.

«Ich bin sehr zufrieden mit den beiden Testtagen, denn unser Ziel war es, das Renntempo zu verbessern und am Reifenverschleiß zu arbeiten», fasste van der Mark zusammen. «Am Montag haben wir einen Longrun gemacht, der uns sehr gefallen hat und am zweiten Tag haben wir einige Kleinigkeiten an der Federung verändert. Der Speed war sehr gut, deshalb bin ich sehr glücklich über diesen Test. Leider hatte ich heute Morgen einen Sturz, als ich gerade auf meiner schnellsten Runde unterwegs war. Das war schade.»

Obwohl er hinter Loriz Baz und Toprak Razgatlioglu nur drittbester Yamaha-Fahrer war, glaubt van der Mark beim ersten Rennwochenende konkurrenzfähig zu sein. «Auf Phillip Island musst du auf deine Reifen aufpassen, das wissen wir und das ist auch der Grund warum wir uns auf die Renndistanz konzentriert haben. Heute habe ich 20 Runden am Stück gedreht und der Reifen war anschließend noch in Ordnung. Ich glaube, dass sich im Rennen alle etwas zurückhalten werden und wir am Ende erst sehen, wer der Schnellste sein wird. Die Rennen auf Phillip Island sind immer sehr überraschend.»

«In den letzten Jahren waren wir etwas besorgt, wenn wir nach Phillip Island kamen, denn es war stets schwierig das richtige Set-up zu finden. Als wir am Montag loslegten, fühlte sich das Motorrad von Beginn an stark an und wir hatten keine Probleme mit den Reifen. Wir haben uns während der beiden Tage verbessert, weil wir hart gearbeitet haben und das bringt uns nun in eine deutlich bessere Situation im Gegensatz zum letzten Jahr. Das Feld liegt sehr nah beieinander, wie immer auf dieser Strecke, aber erst am Ende des Wochenendes wissen wir, wer der Beste war», sagte der Yamaha-Pilot im Interview mit SPEEDWEEK.com.

Kombinierte Zeitenliste Phillip-Island-Test

1. Jonathan Rea (GB), Kawasaki, 1:30,448 min
2. Loris Baz (F), Yamaha, 1:30,524
3. Tom Sykes (GB), BMW, 1:30,568
4. Toprak Razgatlioglu (TR), Yamaha, 1:30,740 min 
5. Leon Haslam (GB), Honda, 1:30,882
6. Scott Redding (GB), Ducati, 1:30,885
7. Michael van der Mark (NL), Yamaha, 1:31,077
8. Michael Rinaldi (I), Ducati, 1:31,407
9. Eugene Laverty (IRL), BMW, 1:31,436
10. Alvaro Bautista (E), Honda, 1:31,453
11. Chaz Davies (GB), Ducati, 1:31,533
12. Alex Lowes (GB), Kawasaki, 1:31,560
13. Sandro Cortese (D), Kawasaki, 1:31,565
14. Xavi Fores (E), Kawasaki, 1:31,653
15. Maximilian Scheib (RCH), Kawasaki, 1:31,810
16. Garrett Gerloff (USA), Yamaha, 1:31,941
17. Federico Caricasulo (I), Yamaha, 1:31,944
18. Leon Camier (GB), Ducati, 1:32,676
19. Takumi Takahashi (J), Honda, 1:36,314

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