Scott Redding: «Bautista war 5000 km/h schnell»
Mit dem kleinen und leichten Alvaro Bautista an Bord, hatte die Ducati Panigale V4R in der Superbike-WM 2019 überragenden Topspeed. Weil Scott Redding viel größer und schwerer ist, nützen ihm die Daten des Spaniers kaum
Natürlich muss sich Scott Redding dieses Jahr mit seinem Ducati-Vorgänger Alvaro Bautista messen lassen. Der Spanier gewann 2019 die ersten elf Rennen, 16 insgesamt. Und doch waren zum Saisonende Jonathan Rea und Kawasaki vorne, weil sie sich im Gegensatz zu Bautista keine Fehler erlaubten.
Redding weiß: Er muss nicht jedes Rennen mit 13 sec Vorsprung gewinnen, wie es Bautista teilweise tat. "Ob du mit einer Hundertstelsekunde Vorsprung gewinnst oder mit 10 sec, es gibt nur fünf Punkte mehr als für den Zweiten", hielt der WM-Leader fest, der dieses Jahr als einziger Pilot in jedem der bislang sechs Rennen aufs Podium fuhr und vor Portimao 24 Punkte Vorsprung in der Gesamtwertung hat.
Profitiert Redding von Bautistas Daten, fragte SPEEDWEEK.com im Autódromo Internacional do Algarve beim Ducati-Star nach. "Ich kenne seine Daten, sie bringen mir aber nichts", betonte der Engländer. "Er war hier die Gerade runter 5000 km/h schnell. Klar habe ich mir die Daten angeschaut, aber sie sind irrelevant für mich. Ich habe aber meine eigenen Daten vom Test in Portimao, die bringen mir wirklich etwas. Einige Daten von Alvaro sind gut, aber er hatte letztes Jahr auf der Geraden einen so großen Vorteil, dass man nur sehr schwer Vergleiche ziehen kann."
Ergebnisse Superbike-WM, FP1/FP2, Portimao/P:
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