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Trotz Ungarn-Rückschlag: ZX Moto «mehr als optimistisch» für SSP-WM 2026
Am ersten Trainingstag der Superbike-WM 2021 in Donington sorgte Garrett Gerloff für die Bestzeit. Der Yamaha-Pilot, der nie zuvor auf der britischen Piste fuhr, beeindruckt mit seinem Speed und seiner Anpassungsgabe.
Garrett Gerloff fährt zwar seine zweite Saison in der Superbike-WM, Donington Park kannte der 25-Jährige aber noch nicht. Umso beeindruckender die Performance, die der Yamaha-Pilot in den Freitagstrainings zeigte.
Bereits im FP1 fuhr Gerloff in 1:28,681 min auf Platz 5 und war damit schneller als die Lokalmatadoren Scott Redding (Ducati), Leon Haslam (Honda) und Alex Lowes (Kawasaki). Am Nachmittag steigerte sich der Texaner um 0,8 sec und ließ in 1:27,841 min sogar Rekordweltmeister Jonathan Rea (Kawasaki), der mit seiner Zeit aus dem ersten Training Zweiter wurde.
"Das ist die dritte Rennstrecke, die ich innerhalb drei Wochen lernen musste – ich werde darin scheinbar immer besser", verweist Gerloff im Gespräch mit SPEEDWEEK.com auf den Navarra-Test und seinen MotoGP-Einsatz in Assen. "Die Strecke erinnert mich stark an Pisten in den USA – zum Beispiel in Virginia, Pittsburgh und weitere Strecken. Ich mag den ersten, flüssigen Teil deutlich mehr als den hinteren Abschnitt. mit dem ich im ersten Training Schwierigkeiten hatte. Es ist schön, denn auf eine gewisse Weise fühlt sich hier alles sehr vertraut an – auch, dass man hier englisch spricht."
Auch wenn das Wetter am Samstag und Sonntag umschlagen sollte, geht Gerloff selbstbewusst in das restliche Rennwochenende.
"Die ersten Runden im FP2 fielen mir schwer, weil das Gripniveau mit den höheren Temperaturen insgesamt schlechter war. Mit der Zeit gewöhnte ich mich daran und kam in Schwung", schilderte der Yamaha-Pilot. "Im Trockenen fühlt sich der Grip schon nicht sehr gut an. Ich hoffe, sollte es wirklich regnen, dass es im Nassen nicht zu übel wird. Generell fahre ich gerne im Regen, aber egal wie die Bedingungen sein werden, ich denke, unser Bike ist gut vorbereitet."
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