Superbike-WM-Leader Alvaro Bautista verletzte sich bei seinem Sturz in Donington Park im Samstag-Rennen an der rechten Hand. Am Dienstag lässt er sich in Spanien genauer untersuchen.
Am vergangenen Wochenende fand in Kuala Lumpur das große MotoGP-Saisonstartevent statt. SPEEDWEEK.com-Autor Adam Wheeler mit einer Bewertung der visuell opulenten Eröffnungsveranstaltung.
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Mental hat Alvaro Bautista seinen Crash im ersten Hauptrennen in Donington Park auf Platz 2 liegend souverän weggesteckt und eroberte in den Läufen am Sonntag die Positionen 4 und 2. In der Weltmeisterschaft liegt der 37-Jährige jetzt 17 Punkte vor Jonathan Rea (Kawasaki) und 43 vor Toprak Razgatlioglu (Yamaha).
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Ohne Blessuren kam Bautista aber nicht davon, nach dem zweiten Hauptrennen am Sonntag war seine Gashand geschwollen und er musste sie mit einem großen Eisbeutel kühlen. "Es sieht so aus, als wäre nichts gebrochen", erzählte Bautista SPEEDWEEK.com. "Die Hand ist aber zu sehr geschwollen, man kann auf den Röntgenbildern nicht alles sehen. Deshalb muss ich am Dienstag noch mal zur Überprüfung. Ich hoffe, dass nichts ist und ich für Most wieder fit bin. Am Sonntag fühlte es sich an, als hätte ich Ameisen in der Hand, es fehlte mir an Sensibilität. Das Sprintrennen stand ich durch, kam aber an meine Grenze. Im zweiten Hauptrennen spürte ich wenig in der Hand, die letzten drei Runden bekam ich Schmerzen. Ich hatte vorab Schmerztabletten genommen, das hat dazu geführt, dass ich mehr gepusht habe als ich das sonst hätte tun können."
Umso beachtlicher ist, wie Bautista in der Endphase Rea überrumpelte und diesem den zweiten Platz wegschnappte. Die Siege in allen drei Läufen gingen an Razgatlioglu.
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Am nächsten Wochenende ist in Misano die "World Ducati Week", am Samstag wird das Race of Champions ausgetragen, in dem die MotoGP-Fahrer des italienischen Herstellers auf die Superbike-WM-Piloten und Danilo Petrucci aus der US-Serie MotoAmerica treffen.
"Das wichtigste Rennen", grinste Bautista. "Ich weiß nicht, wer der Favorit ist. Ich weiß nur, dass sämtliche italienischen Fahrer dafür mit der Panigale V4S testen, testen, testen. Sie sind verrückt. Für viele der Italiener ist das das Rennen des Jahres. Sie bereiten sich speziell auf das Race of Champions auf Ducati vor. Ich gehe dorthin, um Spaß zu haben und Zeit mit den Ducatisti zu verbringen. Mal sehen, ob ich überhaupt fahren kann. Wenn bei meiner Untersuchung herauskommt, dass ich etwas Schlimmeres habe, dann schone ich mich für Most." In Donington Park schnitt Ducati besser ab als erwartet, wo sieht sich der WM-Leader in Most? "Ich habe keine Erwartungen", betonte der 22-fache Laufsieger. "Ich bin dort noch nie mit der Ducati gefahren, Scott Redding hat dort letztes Jahr ein Rennen gewonnen. Für mich ist es besser, wenn ich keine Erwartungen habe. Lieber arbeite ich ab Freitag konzentriert, versuche das beste Gefühl für das Motorrad zu finden und schaue, was dabei herauskommt."
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