Johnny Rea (3.): Siegchancen mutieren zur Mangelware
Seit dem 22. Mai 2022 oder 21 Rennen hat Kawasaki-Star Jonathan Rea in der Superbike-WM nicht mehr gewonnen. In San Juan kämpfte er gegen Bautista (Ducati) und Razgatlioglu (Yamaha) mit stumpfen Waffen.
Selbst in der Saison 2019, als Alvaro Bautista bei seinem Superbike-Debüt mit Ducati die ersten elf Rennen gewann, musste Jonathan Rea lediglich knapp drei Monate oder fünf Events ausharren, bis er wieder zuoberst auf dem Podium stand und die Weltmeisterschaft in Imola in beeindruckender Weise zu seinen Gunsten drehte.
Am 22. Mai siegte Rea im zweiten Hauptrennen in Estoril, in den sieben Events seither musste sich der Rekordweltmeister immer hinter WM-Leader Bautista oder Titelverteidiger Toprak Razgatlioglu (Yamaha) anstellen – oder beiden.
So war es auch in Argentinien am vergangenen Wochenende, wo Rea in den Rennen die Plätze 2, 3 und 3 eroberte.
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"Nach dem guten Gefühl im Superpole-Race war ich sehr motiviert, hatte aber vom Start weg null Grip", beschrieb der 117-fache Laufsieger. "Ich war das ganze Rennen nur Passagier. Vierge und Rinaldi konnte ich nirgends überholen, ich musste sie zermürben. Um mit Alex mithalten zu können, musste ich mich ganz schön lang machen. Letztlich eroberte ich einen weiteren Podestplatz und nahm viele Punkte mit, um das Positive zu sehen."
Mathematisch kann Rea noch Weltmeister werden, doch sein Rückstand auf Bautista beträgt 98 Punkte – und in Indonesien und Australien gibt es nur noch 124 zu holen.
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