Scott Redding (31): «BMW wollte den Erfolg kaufen»
2019 kehrte BMW werksseitig in die Superbike-WM zurück, der Anschluss an die Spitze gelang bis heute nicht. Scott Redding ist überzeugt, dass es 2024 deutlich nach vorne gehen wird.
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2023 brachte BMW das dritte Homologationsmodell für die Superbike-WM innerhalb fünf Jahren; mit ROKiT BMW Motorrad (SMR) und Bonovo action haben sie zwei gute Teams; mit Toprak Razgatlioglu, Michael van der Mark, Scott Redding und Garrett Gerloff sind diese Saison vier sehr schnelle Piloten unter Vertrag. Am Engagement der Deutschen liegt es nicht, dass der Anschluss an die Spitze bislang nicht gelang.
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2023 war ein Tiefpunkt: Gerloff schloss die Weltmeisterschaft als bester BMW-Fahrer lediglich als Zwölfter ab, in der Konstrukteurs-WM holte nur Honda weniger Punkte. Anhänger wie Gegner von BMW fragen sich: Woran liegt es? In Meisterschaften mit seriennahem Reglement ist die S1000RR und ihre Nachfolgerin, die M1000RR, seit Jahren der Maßstab. Es mangelt also am letzten, jedoch entscheidenden Schritt, den es technisch für die Weltmeisterschaft braucht.
"Die letzten fünf Jahre haben sie versucht, die Ergebnisse mit den Fahrern zu kaufen", hielt Scott Redding gegenüber SPEEDWEEK.com fest. "Du brauchst den richtigen Fahrer, das Bike muss aber auch Leistung zeigen. Es gab Verbesserungen, die waren aber Peanuts. Wir lagen aber nicht Peanuts zurück, es ging um große Dinge. Große Änderungen sind anderes Personal, mehr Personal und ein Testteam, das Ende letztes Jahr kam. Ich fuhr mit diesem Motorrad Rennen, habe es aber gleichzeitig entwickelt. Dann geht es um Verträge, die Ergebnisse bleiben aber aus. Also steckte ich in der Entwicklung zurück, um bessere Ergebnisse zu erreichen. So sicherte ich meinen Vertrag und konnte mich anschließend wieder der Entwicklung widmen. Das ist hart, aber es ging nicht anders. Ich fühle, dass die vorgenommenen Änderungen gut sind. Toprak bekommt ein Motorrad, das ich gerne vor zwei Jahren gehabt hätte."
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