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Yamaha-Star Jonathan Rea: «Fühle mich wie ein Hund»
Nach dem Debakel beim Auftakt der Superbike-WM Ende Februar in Australien, Jonathan Rea kehrte mit null Punkten nach Europa zurück, haben der Nordire und Yamaha während des zweitägigen Barcelona-Tests die Kurve gekriegt.
Superbike WM
Im Artikel erwähnt

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Als sich SPEEDWEEK.com nach zwei intensiven Tagen auf dem Circuit de Catalunya mit Yamaha-Neuzugang Johnny Rea traf, hatte er ein Grinsen im Gesicht, fortgewischt ist der Trauerkloß von Phillip Island. Down under erlebten wir den sechsfachen Weltmeister niedergeschlagen wie selten in seiner Karriere, er war ob der mangelhaften Leistungen ebenso ratlos wie Yamaha.
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Beide Seiten mussten sich eingestehen, dass sie das Debüt in den Sand gesetzt haben. Rea, weil er sich nach neun Jahren auf Kawasaki noch nicht perfekt an die Yamaha angepasst hat. Und der japanische Hersteller, weil das Pata-Team nicht in der Lage war, Johnny ein Bike hinzustellen, mit dem er sein Können abrufen kann. Genau sechs Zehntelsekunden verliert Rea in der kombinierten Zeitenliste vom Donnerstag und Freitag auf Shooting-Star Nicolo Bulega (Aruba.it Ducati), der als Schnellster unter dem Pole-Rekord blieb, was Platz 5 bedeutet.
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"Jetzt gehen wir wieder unserer normalen Arbeit nach, dieser Test war viel besser als der vorherige in Australien", erzählte der 119-fache Laufsieger. "Es gab keine größeren Schwierigkeiten, wir konnten einige Vergleichstests absolvieren und an den Elektronikeinstellungen tüfteln. Darauf können wir aufbauen, das Team hat während des ganzen Tests gut gearbeitet. Langsam fühle ich mich mit der R1 wohler und hatte eine Referenzzeit, an der ich mich mit dem Qualifyer orientieren konnte. Ich hatte mehrere Zeitangriffe geplant, wegen der vielen Arbeit stellten wir diese aber hinten an. Wir haben auch nie das bestmögliche Paket geschnürt."
Zwischen den Zeilen sagt Rea damit, dass sein wahrer Rückstand auf die Spitze mit dem superweichen SCQ-Hinterreifen nicht 0,6 sec beträgt.
"Wir können mit der Arbeit in Barcelona zufrieden sein, aber natürlich wollen wir mehr", hielt der 37-Jährige fest. "Kein anderer fuhr während des Tests 16 Runden am Stück im Rennrhythmus, meine gezeigte Leistung stimmt mich zuversichtlich für das nächste Rennwochenende. Nach Australien war ich am Boden, aber jetzt habe ich wieder Vertrauen. Die Yamaha-Jungs aus der Nähe von Mailand haben sich um die Probleme von Phillip Island gekümmert. Eine Stärke meines vorherigen Teams ist, dass sie sich nach einer Niederlage berappeln. Und mein neues Team ist ebenfalls erstaunlich, auch hier gaben mir die Leute nach den null Punkten den nötigen Rückhalt und schufteten anschließend umso mehr. Das kreiert eine gute Atmosphäre, Teamchef Paul Denning will immer genau wissen, was los ist. Hunde möchten immer ihr Herrchen glücklich machen. Das ist bei Rennfahrern auch so, sie wollen ihren Teamchef, den Crew-Chief und die anderen Leute zufriedenstellen."
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26
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Lorenzo Baldassarri
Team GoEleven
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