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Axel Bassani: Bei Kawasaki ist der Gegenwind größer

Von Ivo Schützbach
Axel Bassani fällt die Umstellung von Ducati auf Kawasaki nicht leicht

Axel Bassani fällt die Umstellung von Ducati auf Kawasaki nicht leicht

Als Ducati-Privatier verblüffte Axel Bassani in der Superbike-WM mit erstaunlichen Leistungen, an die er als Kawasaki-Werksfahrer bislang nicht herankommt. Sein Manager Alberto Vergani liefert einen Erklärungsversuch.

Drei Jahre lang startete Axel Bassani ab 2021 in der Superbike-WM für das Ducati-Privatteam Motocorsa und begeisterte uns mit sechs Podestplätzen sowie zahlreichen einstelligen Ergebnissen. Die Weltmeisterschaft beendete er auf den Positionen 9, 7 und 6. Das hinterließ so viel Eindruck, dass er nach der Flucht von Jonathan Rea von Kawasaki zu Yamaha bei den Grünen einen Werksvertrag ab der Saison 2024 erhielt.

Nächstes Jahr startet Kawasaki unter der Flagge von Bimota in der seriennahen Meisterschaft, die Verträge mit Bassani und Alex Lowes wurden für 2025 bereits angepasst.

Das erste Saisondrittel ist gelaufen, am kommenden Wochenende steht in Donington Park der fünfte von zwölf SBK-Events an. Bassani kommt mit der ZX-10RR immer besser zurecht, bei seinen Heimrennen in Misano hat er zuletzt mit den Rängen 6 im Sprint und 7 im zweiten Hauptrennen für die besten Saisonergebnisse gesorgt.

«Im Team gehen sie davon aus, dass sich Alex Lowes deutlich verbessern und Axel sein Potenzial in gute Ergebnisse ummünzen kann», erzählte Bassanis Manager Alberto Vergani SPEEDWEEK.com. «Das Motorrad unterscheidet sich sehr von der Ducati, deshalb musste Axel seinen Stil ändern. Hinzu kommt, dass das Bike sehr sensibel auf Veränderungen reagiert, wenn sich beispielsweise die Temperatur und damit der Grip ändert. Es kann sein, dass du am Vormittag um die Strecke fliegst, es am Nachmittag aber deutlich schwieriger ist. Verglichen mit der Yamaha ist der Reifenverschleiß höher, deshalb müssen die Fahrer sehr darauf achten, dass die Maschine gut ausbalanciert ist. Das ist in meinen Augen der Grund dafür, dass Axel einige Schwierigkeiten hatte. Die Ducati vermittelt ein gutes Gefühl für den Vorderreifen, mit der Kawasaki sind Bremsmanöver schwieriger.»

Vor den Rennen in England liegt Bassani mit 40 Punkten auf Gesamtrang 11, auf der Kawasaki erfährt er deutlich mehr Gegenwind als auf der Ducati. Was dem Italiener Mut macht: Teamkollege Alex Lowes ist mit 124 Punkten Vierter.


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