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Warum das Konzept der Kawasaki ZX-10RR nicht mehr zur Superbike-WM passt
Der Sturz von Sam Lowes im ersten Superbike-Lauf im MotorLand Aragon warf Fragen auf und hatte zur Folge, dass der Marc VDS Ducati-Pilot die Sonntagrennen verpasste. Für Estoril gibt der Engländer Entwarnung.
In seiner ersten Superbike-Saison hat Sam Lowes eine hohe Fehlerquote. Sein erster Rennsturz passierte in Führung liegend in Lauf 1 in Barcelona, dazu stürzte er in Misano in Rennen 1 und im Superpole-Race sowie im Sprint in Most. Weil er sich in Tschechien das linke Schlüsselbein brach, musste Lowes auf das zweite Rennen verzichten und fiel auch anschließend für Portimão aus. Bei seiner Rückkehr in Magny-Cours rutschte der 34-Jährige im ersten Lauf auf nasser Piste aus und flog auch in Cremona im ersten Lauf von seiner Ducati. Und das sind nur die Rennstürze.
Für seinen Ausfall im ersten Lauf in Aragon konnte der Engländer aber nichts. Bei einem Kontakt mit einem Rivalien blieb das Winglets des anderen Motorrades bei der Marc VDS-Ducati zwischen Reifen und Schwinge stecken. Durch die Bremswirkung auf das Hinterrad flog Lowes beim Einlenken in Kurve 5 mit einem Highsider ab. Beim Aufprall fiel der Supersport-Weltmeister von 2013 wie in Most auf die linke Schulter. Weil das Gelenk in seiner Beweglichkeit eingeschränkt war, erhielt Lowes nach dem Warm-up am Sonntag Startverbot.
Bis zum vorletzten Saisonmeeting in Portugal wird der Familienvater wieder fit sein. "Ich werde für Estoril bereit sein", ließ Lowes bereits wissen. "Der Vorfall fasst ein wenig zusammen, wie es im Moment für uns läuft. Das ist Sport und jeder hat Höhen und Tiefen, aber ich freue mich auf Estori und habe das Glück, ein großartiges Team mit vielen guten Leute zu haben! Ich habe in Aragon dennoch einen Schritt gemacht, wir kommen näher!"
Übrigens: Das Motorrad, von dem das besagte Winglets stammt, war wohl die Yamaha R1 von Jonathan Rea. In der Wiederholung ist ein Kontakt zwischen dem Rekordweltmeister und dem SBK-Rookie erkennbar.
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