Michael van der Mark: Deftige Begegnung mit Iannone
Nach seinem Sieg im Regenrennen in Magny-Cours zeigte BMW-Werksfahrer Michael van der Mark im zweiten Hauptrennen der Superbike-WM in Jerez eine starke Leistung und geht mit einem Podestplatz in die Off-Season.
Nach zwei Niederlagen gegen Ducati-Werksfahrer Nicolo Bulega konnte Weltmeister Toprak Razgatlioglu den Spieß im zweiten Hauptrennen auf dem Circuito de Jerez umdrehen und seinen 18. Saisonsieg feiern. ROKiT-Teamkollege Michael van der Mark machte das Glücksgefühl für BMW nahezu perfekt und stieg als Dritter aufs Podium.
Nach seinem Sieg im Regenrennen in Magny-Cours war das der zweite Podestplatz des Niederländers in dieser Saison, womit er sich in der Weltmeisterschaft im Kampf um Platz 6 gegen Andrea Iannone (Go Eleven Ducati) durchsetze.
"Ich hätte die vergangenen zwei Wochen ohne meine Freundin und mein Team nicht überstanden", erzählte van der Mark, der
Mit Iannone gab es einen deftigen Moment, in dem der Italiener Michael fast aufs Hinterrad krachte. "Das ist normal, wenn du um etwas in der Meisterschaft kämpfst", grinste van der Mark. "In der letzten Kurve war ich nicht sehr stark und hörte ihn kommen. Als ich mich in die Kurve hing, sah ich ihn ankommen. Glücklicherweise blieb er auf dem Motorrad sitzen, ein Sturz von ihm wäre ein schlechtes Ende in unserem Kampf um WM-Rang 6 gewesen. Gegen Ende strauchelte ich sehr, ich war froh, als ich die roten Flaggen sah. Ich bin mir nicht sicher, ob ich sonst Dritter geblieben wäre. Für mich war es ein Traum, die Saison auf dem Podium zu beenden, und dann auch noch zusammen mit Toprak. Sein Jahr war fantastisch und ich werde immer stärker. Alle im BMW-Team arbeiten zusammen, nur so kann man vorwärtskommen. Alle im Feld der Superbike-WM sind extrem konkurrenzfähig, ich liebe es, mit Toprak zu arbeiten. Wir wollen uns helfen, das ist einer der Gründe, weshalb wir uns verbessert haben und er dieses Jahr so stark war."
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