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Yamaha: Der erste Fahrer für 2026 und 2027 steht fest

Von Ivo Schützbach
Andrea Locatelli bleibt Yamaha weitere zwei Jahre treu

Andrea Locatelli bleibt Yamaha weitere zwei Jahre treu

Die Verträge aller vier Yamaha-Werksfahrer in der Superbike-WM laufen nach der Saison 2025 aus. Da nur einer von ihnen in der Gesamtwertung in den Top-10 liegt, war klar, wem Priorität galt.

Nach dem Weggang von Toprak Razgatlioglu nach der Saison 2023 ist Andrea Locatelli bei Yamaha in der Superbike-WM zur Nummer 1 aufgestiegen. Seit Monaten war offensichtlich, dass die beiden Parteien auch nach diesem Jahr zusammen weitermachen wollen.

Yamaha sieht sich in der Pflicht. «Wir müssen Locatelli beweisen, dass unser Motorrad konkurrenzfähig ist», skizzierte Yamaha-Rennchef Andrea Dosoli die Voraussetzung für die Vertragsverlängerung.

Obwohl es im tschechischen Most zuletzt gar nicht lief, Locatelli wurde im Sprint und zweiten Hauptrennen lediglich Neunter und fiel in der WM vom dritten auf den fünften Gesamtrang zurück, setzte er nun sein Autogramm unter den neuen Vertrag für die Jahre 2026 und 2027.

«Ich bin glücklich, bei Yamaha für weitere zwei Jahre unterschrieben zu haben», so Locatelli, der für die japanische Marke 2020 Supersport-Champion wurde und seit 2021 in der Superbike-Klasse 21 Podestplätze eroberte, darunter sein erster Sieg in Assen Mitte April 2025. «Ich bin jetzt seit vielen Jahren bei Yamaha und glaube an das Team und die Leute und möchte weiterarbeiten, weil ich das Gefühl habe, dass wir gemeinsam viel mehr erreichen können. Die Menschen bei Yamaha glauben an mich, das ist wichtig. Unser Ansatz wird sein, weiter zu pushen und zu versuchen Fortschritte zu machen. So, wie wir sie diese Saison gesehen haben.»

Road-Racing-Manager Niccolò Canepa ergänzte: «Nach nunmehr sechs Jahren bei uns ist Andrea ein echter Teil der Yamaha-Racing-Familie geworden. Seine Leistungen sind seit seiner Rookie-Saison beeindruckend, man hatte immer das Gefühl, dass es mit ihm in der Superbike-WM aufwärts geht. Das hat sich auch in dieser Saison gezeigt, in der er einen weiteren Schritt nach vorne gemacht hat und nicht nur der etablierte führende Yamaha-Fahrer in der Meisterschaft geworden ist, sondern auch ein regelmäßiger Spitzenreiter und Podiumsanwärter. Es hatte für uns Priorität, ihn für die Zukunft zu halten, da wir mit der R1 in der Superbike-WM den nächsten Schritt machen wollen. Wir freuen uns, dass wir eine Vereinbarung getroffen haben, die ihn zu einem der dienstältesten Yamaha-Fahrer in der Geschichte der Superbike-WM macht.»

Kleine Randnotiz: Nur Noriyuki Haga fuhr länger für Yamaha in der Superbike-WM.

Wenn auch noch nicht offiziell bestätigt, steht inzwischen fest, dass Locatelli Teil des in Japan stationierten Yamaha-Werksteams beim prestigeträchtigen Langstreckenrennen Suzuka Eight Hours Anfang August sein wird. Bei seiner Premiere wird der Italiener Teamkollege von MotoGP-Pilot Jack Miller und Katsuyuki Nakasuga.

Ob es mit Locatellis Yamaha-Kollegen Jonathan Rea, Remy Gardner und Dominique Aegerter in der Superbike-WM weitergeht, ist offen.

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