Sam Lowes erlebte bei der Superbike-WM in Donington ein turbulentes Wochenende. Trotz Rückschlägen zeigte der Brite, dass er an der Spitze mitkämpfen kann – und blickt optimistisch nach vorn.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Das Heimspiel bei der Superbike-WM in Donington verlief für Sam Lowes alles andere als geradlinig. Der Brite zeigte mit Platz 5 in der Superpole und Rang drei im Superpole-Rennen, dass er auf einem guten Weg ist. Doch zwei Stürze in den Hauptrennen bremsten seinen Aufwärtstrend – und trübten die Bilanz des Wochenendes.
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Schon das erste Hauptrennen endete früh für den Briten. Lowes wurde wenige Meter nach dem Start in einen Sturz verwickelt, für den er keine Verantwortung trug: "Es war wirklich schade, dass ich am Samstag aus dem Rennen gerissen wurde. Es war nicht mein Fehler. So etwas kann im Rennsport passieren, es ist Teil des Spiels." Am Sonntagmorgen war unklar, ob er mit seiner lädierten Schulter überhaupt konkurrenzfähig sein würde. Doch im Warm-up kam die erste Erleichterung: "Ich war mir nicht sicher, was ich am Sonntag ausrichten kann. Im Warm-up erkannte ich, dass die Schulterschmerzen nicht zu schlimm sind. Ich war mir nicht sicher, ob der SC0 der richtige Reifen für das Superpole-Rennen ist, aber Toprak (Razgatlioglu) nutzte ihn auch. Mein Sprint war richtig gut."
Das kurze Rennen zahlte sich aus – Platz drei bedeutete das beste Ergebnis des Wochenendes. Doch im zweiten Hauptrennen folgte der nächste Rückschlag: Lowes stürzte zu Beginn der vierten Runde auf Platz zwei liegend.
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"Es war erst mein zweiter Rennsturz. Aber natürlich sieht es wirklich schlecht aus, nachdem was am Samstag im ersten Rennen passiert ist", resümierte er. Der Frust war spürbar, auch wegen der jüngsten Pechsträhne: "In einigen Rennen hatte ich dieses Jahr wirklich Pech. Ich wurde von Alvaro aus einem Rennen gerissen und dann am Samstag von Montella, Petrucci oder wem auch immer."
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Trotzdem sieht der 34-Jährige Fortschritte: "Ich vergangenen Jahr kam ich hier als 16. ins Ziel. Jetzt kann ich ein richtig gutes Renntempo fahren. Ich verstehe das Motorrad viel besser. Das ist gut."
"Toprak konnte ich nicht schlagen, das ist klar. Doch ein Podium war definitiv möglich. Bautista war gegen Rennende sehr stark, weil er den SC0 verwendete", analysierte Lowes. Auch er hatte sich für den harten Reifen entschieden – und wäre am Ende des Rennens entsprechend konkurrenzfähig gewesen.
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