Zwei unverschuldete Stürze und ein technisches Problem warfen Alvaro Bautista bei der Superbike-WM in Magny-Cours zurück: Im finalen Rennen gelang dem Ducati-Champion ein versöhnlicher Abschluss.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Ex-Weltmeister Alvaro Bautista erlebte bei der Superbike-WM in Magny-Cours "ein Wochenende zum vergessen". Bereits der Auftakt am Freitag lief für den Spanier nicht nach Plan. Nach den beiden Trainings lag der ehemalige Seriensieger mit über einer Sekunde Rückstand auf Teamkollege Nicolo Bulega auf der neunten Position. Am Samstag sollte es noch schlimmer kommen.
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Ein technisches Problem am Samstagvormittag hatte zur Folge, dass Bautista im dritten Training kaum fahren konnte. Entsprechend schlecht war die Vorbereitung für die Superpole. Ducati konnte das Problem am Motorrad beheben, doch Bautistas Superpole verlief ernüchternd: Mehr als 1,3 Sekunden Rückstand und Startplatz 14. Lauf 1 war nach weniger als einer Runde gelaufen. Bautista geriet mit Honda-Werkspilot Xavi Vierge aneinander und kam zu Sturz. Und auch im Superpole-Rennen am Sonntagvormittag fehlte das nötige Glück. Bei einer Kettenreaktion in Kurve 5 ging die Startnummer 19 zu Boden. Erneut keine Punkte. Deutlich besser verlief Lauf 2, in dem Bautista von Startplatz 14 bis auf Platz 4 stürmte.
Bautistas Wochenend-Fazit fällt dennoch enttäuschend aus: "Ich hatte Pech und fühlte mich an diesem Wochenende auch nicht richtig wohl. Am Freitag konnte ich kein gutes Gefühl für das Motorrad aufbauen. Wir versuchten am Freitag, die Abstimmung der zurückliegenden Rennen ein bisschen anzupassen. Doch das funktionierte nicht."
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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"Im FP3 kehrten wir zur gewohnten Abstimmung zurück, doch ich konnte auf Grund eines technischen Problems nicht fahren. Ich verpasste das komplette FP3 und musste dann ohne Vorbereitung in die Superpole gehen. Ich kann nicht zu sehr ins Detail gehen, aber die Qualifikation lief nicht gut", deutete Bautista ein Problem an.
"Und wenn man von weit hinten starten muss, dann ist das Risiko größer, in Schwierigkeiten zu geraten", ist sich der Routinier bewusst. Für den Zwischenfall in Kurve 13 macht er Landsmann Vierge verantwortlich: "Vierge dachte, dass ich bei dem Zwischenfall beteiligt bin. Er bog ein, als würde kein anderer Fahrer da sein. Dabei traf er mich." Im Sprint hatte sich Bautista bereits in die Top-9 vorgekämpft, als er erneut Opfer einer Kollision wurde. "Bassani überholte Iannone, der sein Motorrad aufrichten musste. Rea war direkt dahinter und hätte ihn beinahe getroffen. Er richtete sehr schnell auf und ich war außen. Mit seinem Hinterreifen berührte er meinen Vorderreifen. Ein Desaster", beschrieb Bautista die Szene.
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Im finalen Rennen stand Bautista erneut auf Startplatz 14. "Ich startete von weit hinten und hatte kein wirklich gutes Gefühl. Doch ich arbeitete mich bis zu Platz 4 vor. Das war nicht schlecht, doch es ist nicht die Position, auf der wir sein sollten. Ich war dennoch happy, weil es im zweiten Rennen keinen Zwischenfall gab", kommentierte der Ducati-Pilot. In einem nicht besonders spannenden Rennen war Bautistas Aufholjagd eines der Highlights. "Ich hoffe, dass die Fans die Überholmanöver genau so genossen haben wie ich", bemerkte der Ex-Weltmeister nach seiner beeindruckenden Aufholjagd.
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