Unversöhnliches Ende: SBK-Finale Jerez ohne Aegerter
So hat sich Dominique Aegerter das Ende seiner Superbike-WM-Karriere nicht vorgestellt: Statt in Jerez seinen Abschied bei GRT Yamaha zu geben, ist der Schweizer wegen einer Verletzung zum Zuschauen verdammt.
Eigentlich wollte sich Dominique Aegerter bei den letzten beiden Saisonevents auf der iberischen Halbinsel mit starken Leistungen von seinem Team verabschieden, doch daraus wird nichts.
Der 35-Jährige hat sich am 7. Oktober, dem Dienstag vor Estoril, beim Training in Valencia den fünften Mittelhandknochen rechts gebrochen. Die Fraktur wurde bei einer Operation gerichtet, Aegerter hatte die leise Hoffnung, dass er beim Saisonfinale in Jerez am kommenden Wochenende wieder fahren kann.
SBK-Rennärztin Monica Lazzarotti beurteilt das anders:
"Die Ärztin meint, die Hand wäre zu stark geschwollen und das Risiko, nach der Operation schon wieder zu fahren, wäre zu groß", hielt Domi fest. "Für mich ist das eine große Enttäuschung, körperlich wäre ich bereit. Ich wollte am Freitagmorgen wenigstens probieren, ob es geht. Es tut mir leid, was passiert ist. Ich werde nächstes Jahr wieder Vollgas angreifen."
Das Giansanti Racing Team verzichtete in Portugal auf die Nominierung eines Ersatzfahrers, in Jerez wird Alessandro Delbianco Domis R1 steuern.
So geht Aegerters Superbike-WM-Karriere unrühmlich zu Ende. Nach 91 Rennen
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