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Eurosport: So mies sind die Quoten der Superbike-WM

Von Ivo Schützbach
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Bis inklusive 2019 wird die Superbike-WM in Deutschland von TV-Sender Eurosport übertragen. Vergangene Saison gehörte SBK bei Eurosport nicht einmal zu den 20 wichtigsten Sportarten.

550.000 Zuschauer sahen 2015 den Sachsenring-GP auf Eurosport und sorgten damit für die beste MotoGP-Quote des Jahres. Das meistgesehene Superbike-Rennen war der WM-Lauf in Magny-Cours mit Wildcard Markus Reiterberger, ihn genossen 143.000 Fans. Es folgt das Rennen in Assen mit einer Quote von 127.000.

Das Interesse an MotoGP ist grob viermal so hoch wie an der Superbike-WM. Denn im Schnitt sahen lediglich 90.000 Fans die Rennen der seriennahen Meisterschaft.

Zum Vergleich: Die vier Springen der Vierschanzentournee verfolgten Anfang des Jahres 2015 im Schnitt 540.000 Zuschauer live bei Eurosport 1. Die 21 Etappen der Tour de France 2015 sahen im Schnitt 350.000 Zuschauer live bei Eurosport 1 im Free-TV. MotoGP gehört auf Eurosport also zu den Quotenbringern.

Dass die Superbike-Quoten so mies sind, hat mehrere Ursachen. 2015 gab es keinen deutschen WM-Lauf, keinen deutschen Fahrer, kein deutsches Team, keinen siegfähigen deutschen Hersteller. Und bekannte Namen wie Troy Bayliss, Troy Corser, Max Biaggi, Marco Melandri oder Carlos Checa sind nicht mehr dabei.

Außerdem ist Eurosport in seinen Programmankündigungen unzuverlässig, spontane Änderungen sind an der Tagesordnung. Dass ungefähr die Hälfte der Rennen nur im Pay-TV auf Eurosport 2 zu sehen sind, sorgt auch nicht für Reichweitensteigerung.

Wie wichtig der deutsche Raum ist beweist, dass ungefähr ein Sechstel der erreichten Superbike-Quote auf Eurosport europaweit durch Zuseher aus Deutschland generiert wird.

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