AC Landshut bestätigt drei weitere Fahrer für 2023

Von Claudia Patzak
Der AC Landshut nutzte sein Jubiläumsrennen zum 100-jährigen Bestehen, um weitere Verträge für die 1. Polnische Speedway-Liga für 2023 abzuschließen.

Die Gerüchteküche brodelte in den vergangenen Tagen schier über. Sogar über einen Weggang des langjährigen Devils-Kapitäns Martin Smolinski machten sich einige Internetnutzer Gedanken. Nun ist offiziell: Der Olchinger bleibt bei den Trans MF Landshut Devils und geht somit auch 2023 für die Niederbayern auf Punktejagd in der polnischen eWinner 1. Liga.

«Es wird immer viel geschrieben und hineininterpretiert. Wir machen unsere Hausaufgaben, arbeiten in Ruhe alles ab und geben nichts auf Gerüchte. Martin gehört zum Inventar, daran gibt es nichts zu rütteln. Die Gespräche haben gezeigt, dass beide Seiten wissen, was sie an der gegenseitigen Zusammenarbeit haben, von daher war alles ziemlich schnell erledigt», so Teamchef Bernhard Muggenthaler. «Ein fitter Martin Smolinski ist auch in der eWinner 1. Liga ein Topfahrer, wir sind zuversichtlich, dass er in der kommenden Saison wieder voll angreifen kann», ergänzte Teammanager Klaus Zwerschina.

Außerdem bestätigten die Verantwortlichen der Dreihelmstädter die Rückkehr von Sandro Wassermann und Marius Hillebrand, die dieses Jahr in der U24-Ekstraliga unterwegs waren.

Wassermann fuhr für WTS Sparta Breslau und kam auf durchschnittlich 1,375 Punkte pro Lauf. «Der Kontakt zu Sandro und Marius ist nie abgerissen, wir haben ihre Leistungen immer verfolgt. Wir wollen bekanntlich deutsche Fahrer fördern, daher war es am Ende klar, dass Sandro und Marius die Chance erhalten sollen, sich in der eWinner 1. Liga beweisen zu können», so Zwerschina.

«Ich freue mich auf die Rückkehr und werde alles dafür geben, um möglichst viele Rennen bestreiten zu können. Natürlich sind viele starke Fahrer im Kader, aber so ist es nun mal im Profisport», erklärte Wassermann. Sein künftiger Teamkollege Hillebrand sieht es ähnlich. «Die vergangene Saison ist nicht ganz so verlaufen, wie ich mir das vorgestellt hatte. Umso mehr möchte ich mich beim ACL bedanken, dass ich die Chance erhalte, mich zu beweisen», betonte der Schwabe, der 2022 durchschnittlich 1,135 Punkte für Motor Lublin beziehungsweise GKM Graudenz einfuhr.


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