Daugavpils: Robert Lambert ist U21-Europameister

Von Manuel Wüst
Speedway-U21-EM
Robert Lambert aus Großbritannien gewann das Finale der Speedway-U21-EM in Lettland mit einem Punkt unter Maximum. Die beiden Deutschen Lukas Fienhage und Michael Härtel wurden Neunter und 14.

Erst kürzlich hat Robert Lambert den U19-Europa-Cup in Divisov gewonnen, nun ließ das britische Megatalent den Titel in der U21-Europameisterschaft folgen. Lambert gab in seinen fünf Heats lediglich einen Punkt in Heat 14 gegen den Russen Gleb Czugonow ab. Im letzten Durchgang machte Lambert den Titel mit einem Laufsieg perfekt. Vom weißen Startplatz gestartet zog er auf der äußeren Linie an Michael Härtel, der von blau kam, vorbei und fuhr unangefochten zum Titel.

Härtel holte im Duell mit Lambert zwei seiner vier Punkte und wird mit dem Rennverlauf kaum zufrieden sein. Der Dingolfinger konnte in den ersten beiden Durchgängen nicht punkten und erst ab dem dritten Durchgang seine Punkte einfahren – nur Platz 14.

Für Lukas Fienhage lief das Rennen besser. Der 17-Jährige holte sieben Punkte und wurde Neunter. «Wir haben im Training ein paar Sachen ausprobiert und ein gutes Set-up gefunden. In meinem ersten Lauf hatte ich von gelb einen guten Start, doch dann zogen die innen kommenden Fahrer nach außen, sodass ich kurz vom Gas musste, um nicht zu weit nach außen zu kommen. In dem Lauf ist ein Punkt rausgekommen. Wir haben dann das Set-up erneut ein wenig angepasst, dann konnte ich einen zweiten Platz einfahren», blickte Fienhage für SPEEDWEEK.com auf das Rennen zurück. «Nach einem weiteren dritten Platz haben wir das Motorrad etwas zu aggressiv gemacht, womit ich nicht zurechtkam. Im letzten Lauf passte es dann wieder besser und ich konnte vom dritten auf den zweiten Rang vorfahren.»

Mit sieben Punkten wurde Fienhage Neunter in der Gesamtwertung. «Mit dem Gesamtergebnis bin ich eigentlich relativ zufrieden», so der Norddeutsche.

Ergebnisse Speedway-U21-EM Daugavpils/LV:

1. Robert Lambert (GB), 14 Punkte
2. Bartosz Smektala (PL), 12
3. Andreas Lyager (DK), 11+3
4. Gleb Czugonov (RUS), 11+2
5. Frederik Jakobsen (DK), 9
6. Dominik Kubera (PL), 9
7. Patrick Hansen (DK), 8
8. Joel Andersson (S), 8
9. Lukas Fienhage (D), 7
10. Rafal Krczmarz (PL), 6
11. Nick Skorja (SLO), 5
12. Kenny Wennerstam (S), 5
13. Davis Kurmis (LV), 5
14. Mikkel B. Andersen (DK), 4
15. Michael Härtel (D), 4
16. Daniel Bewley (GB), 2

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