Yamaha-Pilot Lorenzo Baldassarri machte in Most einen großen Sprung in Richtung WM-Leader Domi Aegerter (Yamaha). Der Italiener ist dank des zweifachen Triumphs in der Supersport-WM wieder im Rennen.
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Weil Dominique Aegerter am Samstag in Most in einen Startunfall verwickelt wurde und am Sonntag keine Startfreigabe von der Rennleitung erhalten hatte, weil diese ihm unsportliches Verhalten vorwarf, konnte Lorenzo Baldassarri den Rückstand in der Supersport-WM-Gesamtwertung drastisch verringern. Der Italiener aus dem Yamaha Evan Bros-Team gewann beide Rennen und liegt vor der Sommerpause nur noch 14 Punkte hinter seinem Schweizer Markenkollegen.
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"Ich glaube, wir benötigten diese beiden Siege. Wir waren in den letzten Rennen immer da, aber am Ende fehlte immer etwas. Wir haben seit Freitag sehr gut gearbeitet und waren sehr konstant", hielt Baldassarri im Gespräch mit SPEEDWEEK.com fest.
Was sagt der 25-Jährige zum Startunfall vom Samstag und zum Verhalten von Aegerter? "Beim Unfall gestern hatten alle Glück, dass niemand verletzt wurde. Was die Rennleitung entscheidet, das werde ich nicht kommentieren, denn es ist deren Job", betonte der Yamaha-Fahrer. "Es ist wie bei mir in Misano, als ich die Entscheidung gegen mich respektierte. Das sind die Regeln. Ich werde nichts zu diesem Zwischenfall sagen."
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Glaubt Baldassarri, dass er in der zweiten Saisonhälfte gegen Aegerter um den WM-Titel kämpfen kann? "Wir sind jetzt im Spiel. Wir müssen an uns glauben, denn wir hatten hier einen starken Freitag und Samstag, Pole-Position, wir müssen fokussiert bleiben. Wir werden stärker, aber auch die anderen Bikes werden besser. Ducati und Triumph sind nun sehr schnell. Es wird ein sehr interessanter zweiter Teil der Saison. Ich glaube, ihr werdet es genießen", betonte der ehemalige Moto2-Pilot überzeugt.
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