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Fehlentscheidung: Lennox Lehmann im Rennen chancenlos
Dirk Geiger (Kawasaki) und Freudenberg-KTM-Pilot Lennox Lehmann sind in der Supersport-300-WM aus deutscher Sicht das Salz in der Suppe. Am Samstag in Most hatten sie jedoch Pech.
Supersport-WM 300
Im Artikel erwähnt


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Nach einer eindrucksvollen Solofahrt gewann der Spanier Marc Garcia das erste Rennen der 300er-Supersport-WM in Most. Er gewann mit elf Sekunden Vorsprung auf den Franzosen Hugo de Cancellis und auf Alvaro Diaz, die sich beide in der teilweise neunköpfigen Verfolgergruppe durchsetzten.
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Nicht optimal lief es dagegen für Dirk Geiger aus dem Team Füsport-RT Motorsports by SKM-Kawasaki, der von Startplatz 6 losgefahren war. Am Ende der Startrunde war der Mannheimer kurzzeitig in Führung, doch eingangs der zweiten Runde wurde er von einem Gegner abgeschossen. Er konnte die Unfallstelle aber eigenständig verlassen. Auch Lennox Lehmann (KTM) hatte am Samstag Pech. Der Dresdner traf bei Mischbedingungen in der Startaufstellung die falsche Reifenwahl und landete am Ende ziemlich enttäuscht auf Platz 11. "Das war mein Fehler. Vor dem Rennen war es trocken, da hatten wir Trockenreifen drin. Dann tröpfelte es wieder, da habe ich gesagt: ‚macht Regenreifen rein.‘ Doch es ist wieder abgetrocknet, jedoch hatten wir nur noch Zeit, das Hinterrad zu tauschen. Das war meine Entscheidung, wobei ich sagen muss, dass ich in der Startaufstellung ein bisschen das Eierflattern bekommen habe. Es war dann die Sicherheitslösung", erklärte er anschließend. Lehmann weiter: "Dadurch hatte ich in den ersten Runden auch nicht das richtige Gefühl, wobei es zudem im hinteren Teil der Strecke noch geregnet hat. Zum Ende hin hieß es mit dem Vorderrad nur noch überleben. Damit war es extrem rutschig. Ich konnte fast gar keinen Kurvenspeed fahren, weil sonst das Vorderrad eingeklappt wäre. Am Sonntag heißt es noch einmal Angriff, dann hoffentlich im Trockenen."
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Dabei ging sein Tag schon bescheiden los, denn da seine schnellste Runde, mit der er auf Startplatz 4 gestanden hätte, wegen einer gelben Flagge gestrichen wurde, durfte der Deutsche nur von der 17. Position losfahren.
"Das war aber nicht so schlimm. Platz 17 war trotzdem mein bisher bestes Qualifying. Meine Pace war im Trockenen sehr stark, weshalb ich denke, dass wir ums Podium hätten mitfahren können. Für Sonntag sind die Wettervorhersagen besser, da wird wieder angegriffen", gab er sich nach dem ersten verflogenen Frust bereits wieder kämpferisch.
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