Lance Stroll zu Lando Norris: «Daytona bringt wenig»

Von Adam Cooper
Formel 1
​Der 17jährige McLaren-Zögling Lando Norris wird 2018 an der Seite von Superstar Fernando Alonso die 24 Stunden von Daytona bestreiten. Williams-Pilot Lance Stroll findet: «Daytona bringt wenig.»

Im kommenden Januar 2018 treten die beiden McLaren-Fahrer Fernando Alonso und Lando Norris beim 24-Stunden-Rennen von Daytona an, einem der grossen Langstreckenklassiker. Superstar Alonso will damit sein Rennrepertoire bereichern, der junge Norris sieht es als weiteren Baustein Richtung Formel 1. Der englische Formel-3-Europameister wird bald als dritter McLaren-Fahrer verkündet.

Ein Teenager, der Daytona bereits hinter sich hat, ist der Kanadier Lance Stroll (19). Der Williams-Fahrer fuhr in Florida an der Seite von Alexander Wurz, Brendon Hartley und Andy Priaulx, das Quartett belegte Anfang 2016 den fünften Schlussrang.

Stroll ist nicht der Ansicht, dass der Einsatz beim Langstreckenrennen seinem jüngeren Kollegen Norris viel nützen wird: «Es ist ein tolles Rennen, keine Frage, wirklich cool, aber es bringt wenig.»

«Klar hat das enormen Spass gemacht, besonders dann, wenn du in einem konkurrenzfähigen Wagen sitzt, mit guten Stallgefährten. Es macht Freude, in einem ganz anderen Wagen zu sitzen. Aber das Ganze ist wirklich nur zum Spass, mehr nicht. Ich weiss jetzt nicht, ob es zur Ausbildung sehr nützlich ist.»

Und so bald will Stroll auch nicht nach Daytona zurückkehren. «Wenn ich Zeit übrighabe, dann vielleicht. Aber ich habe andere Prioritäten in der Winterpause. Es tut gut, zwischendurch auch mal keinen Rennwagen zu fahren.»

Norris sieht das anders: «Für mich ist das ein guter Gradmesser, um meine Fitness zu testen und meine Rennschärfe zu behalten. Das sind wichtige Faktoren vor der Saison 2018.»

Wenn es nach McLaren-Chef Eric Boullier geht, dann wird Norris sein Rennhandwerk 2018 in der Formel 2 verfeinern.

Fernando Alonso sagt zum kommenden Rennen von Daytona: «Das wird mein erstes Mal in einem Prototypen sein, deshalb ist das eine gute Erfahrung, die mir sicher helfen wird, wenn ich in Zukunft in anderen Serien antreten sollte. Wie beim Indy 500 geht es darum, möglichst viel zu lernen, es ist eine Herausforderung für mich, ich will meine Komfortzone verlassen und etwas Anderes als die Formel 1 ausprobieren.»

«All die Sachen, die ich von Grund auf neu lernen muss, wie etwa mit dem vielen Verkehr umzugehen, werden mir helfen, an meinen Fahrkünsten zu feilen.»

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