Flavio Briatore: Vergleich mit Donald Trump eine Ehre

Von Mathias Brunner
Formel 1
Flavio Briatore

Flavio Briatore

​Der 69jährige Unternehmer Flavio Briatore steigt in die Politik ein. Der frühere Wegbegleiter von Michael Schumacher und Fernando Alonso wird in Italien bereits mit Donald Trump verglichen.

«Movimento del Fare», so nennt Flavio Briatore seine Bewegung, mit welcher er die politische Landschaft von Italien aufmischen will. Frei übersetzt: die Bewegung des Machens. Ein Macher ist der heute 69-Jährige ohne Zweifel – er machte Michael Schumacher (bei Benetton) und Fernando Alonso (bei Renault) zu Formel-1-Weltmeistern, er hat sich selber als erfolgreicher Geschäftsmann zum Millionär gemacht. Sein Vermögen wird auf rund 145 Millionen Dollar geschätzt (Magazin «People with Money», Bericht vom 14. August).

Jahrelang hatte Briatore erklärt, eine politische Karriere käme für ihn nicht in Frage, weil dies zu viel Zeit in Anspruch nehmen würde. Also was hat sich nun geändert? «Dies ist ein kritischer Moment in unserem Land», erklärt er auf Instagram. «Wir sind komplett unabhängig von jeder aktuellen politischen Partei, wir stellen uns ganz in den Dienst der Bürger. Erfolgreiche Unternehmer und Fachleute werden mit ihren Visionen dazu beitragen, Italien wiederzubeleben. Wir werden Investoren anziehen und Arbeitsplätze erzeugen.»

«Wir wollen die Schere zwischen Arbeitskosten und Nettolöhnen drastisch verringern, das bedingungslose Grundeinkommen abschaffen, wir wollen den jungen Menschen eine Beschäftigung geben und den Tourismus ankurbeln. Ich setze mich mit aller meiner Erfahrung ein und kann auf viele erfahrene Fachleute setzen, welche meine Ideen teilen. Wir machen das alles kostenfrei und mit nur einem Gedanken – Italien zu retten, aus Liebe zu unserem Land.»

In Italien wird Flavio Briatore bereits mit Donald Trump verglichen, aufgrund des Wechsels von der Wirtschaft in die Politik. Der Italiener dazu im staatlichen Fernsehen RAI: «Der Vergleich mit dem Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika ehrt mich. Donald hat unvergleichliches Talent. Ich kenne ihn seit den 90er Jahren, und ich glaube, ich war der Erste, der ihn nach Europa holte. Als er ins Rennen ums Weisse Haus ging, da waren alle gegen ihn.»

«Die Leute können sich mit Donald eher identifizieren als mit Politikern, die in ihrem Small Talk leben. Im richtigen Leben hat er geschäftlich etwas risikiert und auch Fehler gemacht, er ist gefallen und wieder aufgestanden. Wenn du in Amerika Fehler machst und dich aufrappelst, dann wirst du unterstützt. In Italien hingegen wird dir die Anerkennung entzogen.»

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