Formel 1

Carlos Sainz: «Kampf gegen Ferrari ist wie ein Sieg»

Von - 16.10.2019 13:29

​Carlos Sainz ist durch einen feinen fünften Platz in Suzuka neu WM-Sechster. Der Madrilene sagt: «Mit einem Ferrari zu kämpfen, das ist für mich wie ein Sieg. Wir sind inzwischen mehr als nur ‚Best of the Rest’.»

Erneut hat Carlos Sainz eine bärenstarke Leistung gezeigt: Der 25jährige Spanier eroberte in Suzuka den fünften Platz, zum dritten Mal in dieser Saison nach Deutschland und Ungarn. Hinzu kommen sechste Ränge in Monaco, Frankreich, England und Russland. Mit regelmässig soliden Rennen hat sich der Madrilene auf den sechsten WM-Rang nach vorne gepirscht, er steht inzwischen bei 76 Punkten.

Sein Arbeitgeber McLaren hat mit 111 Punkten den vierten Rang gefestigt, für Verfolger Renault (77) wird es immer schwieriger, diesen Platz zu erkämpfen. Sainz sagt nach dem Grossen Preis von Japan: «Wir sind inzwischen mehr als nur ‚Best of the Rest’. Mit einem Ferrari zu kämpfen, das ist für mich wie ein Sieg. Normalerweise ist es so: Wenn du einen Ferrari hinter dir hast, dann ist dir klar – unter normalen Umständen kannst du den nicht halten. Im Renntrimm sind die üblicherweise einfach schneller. Aber dieses Mal war das anders. Ich war sehr behutsam mit meinen Reifen umgegangen, also hatte ich noch Reserven.»

«Charles Leclerc begann zunächst aufzuholen, aber dann stiegen seine Rundenzeiten, während ich selber zulegen konnte. Dann gab Ferrari schlicht auf, uns zu jagen. Das ist ein gutes Gefühl. Wir konnten Leclerc kontrollieren und fuhren die gleichen Rundenzeiten wie der viertplatzierte Alex Albon. So etwas ist zum ersten Mal in diesem Jahr vorgekommen, und darauf bin ich sehr stolz. Wir haben in Suzuka alles richtig gemacht – guter Start, langer erster Rennteil auf weichen Reifen, fehlerfreier Reifenwechsel zum richtigen Zeitpunkt.»

«Wir sind inzwischen in der Lage, dass wir nicht nur davon profitieren, wenn ein Pilot eines Top-Teams patzt, wir haben auch in Sachen Speed zugelegt. Wir haben jetzt einige Male sehr gute Wochenenden gezeigt, und der WM-Stand verdeutlicht das.»

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