Renault: Wird mit Pat Fry jetzt alles besser?

Von Rob La Salle
Formel 1
Pat Fry

Pat Fry

Renault verkündet eine wichtige Rolle für die sportliche Wende: Pat Fry fängt in der kommenden Woche bei den Franzosen an, als Technischer Direktor.

Die Personalie steht schon länger fest, nun ist auch die genaue Rolle definiert: Pat Fry wird nach seiner Verpflichtung als Technischer Direktor bei Renault anfangen. Fry fängt in der kommenden Woche an und wird auch am 12. Februar in Paris bei der Präsentation des neuen Autos anwesend sein.

Fry ist ein Puzzlestück in der Umstrukturierung beim Renault-Team nach einer schwierigen Saison. Zum einen musste Technikchef Nick Chester gehen, als neuer Aerodynamik-Chef wurde Dirk de Beer geholt.

2018 belegte das Renault-Werksteam noch mit 122 WM-Zählern den vierten Platz hinter den Top-3-Rennställen. Doch im vergangenen Jahr musste sich die Mannschaft des französischen Autobauers mit 91 Punkten und dem fünften WM-Rang begnügen. Besonders bitter: Der Titel «Best of the Rest» ging stattdessen an Motorenkunde McLaren.

Seine Formel-1-Karriere begann Fry 1987 bei Benetton (heute Renault), er arbeitete zusammen mit Pat Symonds in der Forschungs- und Entwicklungsabteilung an der Entwicklung der aktiven Radaufhängung.

1992 war Fry Renningenieur von Martin Brundle. Dann holte ihn Giorgio Ascanelli zu McLaren, wo er unter anderem an den Wagen von Mika Häkkinen und David Coulthard tätig war. 2002 wurde er zum leitenden Ingenieur befördert. Unter seiner Führung entstanden die McLaren-Modelle der Jahre 2005, 2007 und 2009.

2011 folgte er dem Lockruf von Maranello. Fry bekleidete zunächst den Posten des stellvertretenden Technischen Direktors, 2012 leitete er die Chassis-Abteilung, 2013 wurde er dann Technikchef, bevor James Allison kam und Fry als Leiter der Ingenieursabteilung ins zweite Glied rückte.

Ende 2014 wurden ihm und Chefdesigner Nikolas Tombazis die mangelnde Konkurrenzfähigkeit des Ferrari zur Last gelegt, beide mussten gehen. Danach war Fry 2016 beratend für den Manor-Rennstall tätig, ehe er 2018 als Chefingenieur zu McLaren zurückging.


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