Paul Ricard: Ecclestones Ex-Frau will nicht verkaufen

Von Vanessa Georgoulas
Formel 1
2019 erlebte die Formel 1 in Le Castellet ein ereignisarmes Rennen

2019 erlebte die Formel 1 in Le Castellet ein ereignisarmes Rennen

Paul-Ricard-CEO Stéphane Clair hat bestätigt, dass Kaufangebote für den Formel-1-Rundkurs in Le Castellet vorliegen. Aber Bernie Ecclestones Ex-Frau Slavica Radic beabsichtigt nicht, die Rennstrecke zu verkaufen.

Der geschäftstüchtige Bernie Ecclestone kümmerte sich während seiner langjährigen Karriere als GP-Zirkusdirektor nicht nur um das Alltagsgeschäft in der Königsklasse, der clevere Geschäftsmann investierte auch in artverwandte Bereiche und erwarb etwa den Circuit Paul Ricard in Le Castellet, den er zu einer der modernsten Testanlagen Europas umwandeln liess.

Im Zuge von Ecclestones Scheidung ging der Rundkurs 2009 an seine Ehefrau Slavica Radic über, die seitdem die Besitzerin der französischen Piste samt zweier Hotels und Flugpiste ist. Zuletzt wurde darüber berichtet, dass die 61-Jährige an einem Verkauf ihres Le Castellet-Besitzes interessiert sei, doch Paul-Ricard-CEP Stéphane Clair betonte im Gespräch mit F1only.fr: «Wie bei allen guten Produkten und Unternehmen besteht auch ein reges Interesse am Paul Ricard Rundkurs.»

«Aber entgegen den Berichten eines Journalisten hat Slavica kein Interesse an einem Verkauf. Das ist nicht ihr Ziel», stellte Clair klar. Gleichzeitig betonte er: «Andererseits gibt es viele Angebote, die analysiert werden. Das ist interessant für uns, denn das bietet uns die Gelegenheit zu realisieren, welch grossartige Anlage wir hier haben.»

«Es zeigt uns auch, was wir alles noch verbessern können, denn die Investoren sind sich der Geschichte einer derart legendären Strecke bewusst, sie wollen aber auch wissen, wie die Entwicklung aussehen wird. Wir haben Angebote erhalten, aber wenn keines davon weiterführend ist, wird es keinen Verkauf geben, weder in diesem noch im nächsten Jahr», fügte Clair an.

Die Formel 1 ist seit 2018 wieder auf dem Circuit Paul Ricard unterwegs, doch der Frankreich-GP stand seither nicht im besten Licht. Beim Comeback steckten viele GP-Besucher stundenlang in Staus fest, im vergangenen Jahr erlebte die Formel 1 dort ein sehr ereignisarmes Rennen. Eric Boullier, Managing Director des Frankreich-GP, hat denn auch bestätigt, dass man beim Automobilweltverband FIA angefragt habe, ob man den ersten Sektor anpassen könne, um durch die Streckenführung für mehr Action zu sorgen.

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