Corona-Virus: FIA behält die Situation scharf im Auge

Von Mathias Brunner
Formel 1
Das Corona-Virus mit Ursprung in China macht den Menschen Angst

Das Corona-Virus mit Ursprung in China macht den Menschen Angst

​Das Corona-Virus hält die Welt in Atem: Stand 30. Januar sind in China an die 8000 Menschen mit dem Virus inifiziert, die Zahl der Todesfälle nähert sich 200. Der Autoverband FIA meldet sich zu Wort.

Ende 2019 fielen den chinesischen Mitarbeitern der Weltgesundheits-Organisation WHO vermehrt Fälle von Lungenentzündungen in der Region der Wirtschaftsmetropole Wuhan auf. Als Quelle des festgestellten Erregers wird ein Lebensmittelmarkt vermutet, wo neben Fisch und Meeresfrüchten auch exotische Tiere verkauft werden, das Erbgut des Virus deutet auf Fledermäuse hin. Angeblich von jenem Markt aus breitet sich die Erkrankung aus.

Ende Januar sind weltweit fast 8000 Menschen infiziert, an die 200 Menschen sind verstorben. Einige Fluggesellschaften wie die Lufthansa, Swiss oder die British Airways haben den Flugbetrieb nach China eingestellt. Firmen wie Toyota oder Ikea haben Werke geschlossen, Unternehmen wie Apple spüren bereits Lieferengpässe für Bauteile.

Der Autoverband FIA meldet sich am Donnerstag so zu Wort: «Die FIA beobachtet die Situation um den Ausbruch des Corona-Virus überhaus aufmerksam. Sie steht in engem Kontakt mit Behörden und Landesverhänden, unter der Leitung des führenden medizinischen Präsidenten der FIA, Professor Gérard Saillant. Die FIA wird in den kommenden Wochen weiter abschätzen, welche Auswirkungen der Ausbruch der Krankheit auf den Rennplan hat. Falls notwendig werden alle Massnahmen ergriffen, um Publikum und Motorsportgemeinde zu schützen.»

Am 5. April soll der erste Grosse Preis von Vietnam stattfinden, für 19. April ist der WM-Lauf von China geplant, am 21. März ist ein Formel-E-Rennen in Sanya vorgesehen. In Vietnam gibt es bislang zwei bestätigte Infektionen, in China mehr als 7500. Todesfälle gibt es bisher ausschliesslich in China.

Der chinesische Motorsportverband hat längst auf die neue Lage reagiert und eine Rallye in Changbaishan abgesagt, die für den Zeitraum vom 12. bis 14. Februar geplant war. Die Rennen der Formel E (21. März) und der Formel 1 (19. April) sollen wie geplant über die Bühne gehen – zumindest nach heutigem Stand.

Das Corona-Virus kann Husten, Fieber und Atembeschwerden sowie Lungenentzündungen auslösen.

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