Vandoorne: Fokus Formel E, aber bereit für Formel 1

Von Otto Zuber
Formel 1
Stoffel Vandoorne

Stoffel Vandoorne

Ex-McLaren-Pilot Stoffel Vandoorne tritt neu in der Formel E für Mercedes an. Ausserdem steht er als Reservist für das Formel-1-Team der Sternmarke bereit. Sein Fokus liegt aber auf der Formel E, wie er betont.

In diesem Jahr widmet sich GP-Veteran Stoffel Vandoorne hauptsächlich seinem Einsatz für das Mercedes-Werksteam in dessen Formel-E-Debütsaison, daneben wurde der schnelle Belgier aber auch zum Reservisten für das Formel-1-Team der Sternmarke befördert. Diese Rolle teilt er sich mit einem anderen ehemaligen GP-Piloten: Esteban Gutiérrez fungiert sowohl als Ersatz- als auch als Simulator- und Entwicklungsfahrer für die Silberpfeile.

Der 28-jährige Mexikaner ist aber nicht der Einzige, der im Simulator sitzt, wie Vandoorne gegenüber RTBF erklärte: «Es ist super, innerhalb der Mercedes-Familie aufsteigen zu dürfen. Ich war in diesem Winter bereits stark in die Simulator-Arbeit eingebunden und nun liegt ein ereignisreiches Jahr vor mir.» Denn der 41-fache GP-Teilnehmer wird an so vielen Formel-1-Rennwochenenden wie möglich vor Ort dabei sein.

«Wenn sich die GP-Wochenenden nicht mit der Formel E überschneiden, besuche ich die Grands Prix, die Formel E geniesst natürlich Priorität und das weiss das Formel-1-Team auch», betonte Vandoorne, der nach dem vierten Formel-E-Saisonlauf in Mexiko-Stadt den vierten Gesamtrang in der rein elektrischen Serie belegt. Auch die Rückkehr in den GP-Zirkus will er «nicht um jeden Preis» anstreben.

Auf einen unverhofften GP-Einsatz in diesem Jahr hofft er natürlich nicht. «Denn das würde nur passieren, wenn Lewis Hamilton oder Valtteri Bottas sich ernsthaft verletzen. Auf das hoffe ich natürlich nicht. Aber wenn mein Einsatz gefragt ist, dann bin ich natürlich bereit», stellte der 27-Jährige klar.

Den Formel-1-Erfolg der Silberpfeile will er aber nicht mit dem Formel-E-Projekt vergleichen. «Ich denke, das wäre falsch», erklärte Vandoorne im Independent-Interview. «In der Formel E liegen die Teams leistungsmässig sehr viel näher beieinander. Die Konkurrenzfähigkeit der neuen Hersteller haben die Meisterschaft sicherlich nach vorne gebracht. Aber trotz der guten Geschichte und der Ressourcen von Mercedes-Benz wird es eine Weile dauern, bis wir alles wie gewünscht hinbekommen werden. Sicher ist: Mit unserem Auto haben wir eine gute Basis.»

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