Verstappen: «Lieber gar nicht als hinterherzufahren»

Von Vanessa Georgoulas
Formel 1
Max Verstappen

Max Verstappen

Red Bull Racing-Star Max Verstappen wird nicht beim virtuellen Bahrain-GP mitkämpfen. Stattdessen werden der frühere Rad-Profi Chris Hoy und der Österreicher Philipp Eng für das Team aus Milton Keynes antreten.

Dass Max Verstappen gerne auch im Simulator Gas gibt und sich virtuell mit anderen Rennfahrern und Esports-Profis misst, ist längst kein Geheimnis mehr. Der Niederländer hat schon mehrere virtuelle Auftritte hingelegt, die seinen Leistungen im echten Leben in nichts nachstehen. Beim virtuellen Bahrain-GP wird der 22-Jährige allerdings nicht mitmischen.

Dies, weil dieser Wettbewerb auf dem offiziellen F1-2019-PC-Game ausgetragen wird, mit dem er nicht vertraut ist. Den Kollegen von Ziggo Sport erzählte er: «Nein, ich werde nicht teilnehmen, vor allem, weil ich dieses Spiel noch nie ausprobiert habe. Es dauert tage, um es etwas besser zu verstehen und derzeit möchte ich mich nicht damit auseinandersetzen.»

Das ist aber nicht der einzige Grund, der gegen eine Teilnahme spricht. Verstappen beteuerte: «Ich habe auch mit den anderen virtuellen Renneinsätzen alle Hände voll zu tun. Für mich wäre es nicht das Richtige, zwischen allen Spielen zu wechseln. Hinzu kommt, dass ich immer Rennen fahre, um zu gewinnen. Ich will nicht hinterherfahren. In diesem Fall mache ich lieber gar nicht erst mit.»

Die Fans des jungen Red Bull Racing-Stars kommen dennoch auf ihre Kosten: Bereits am heutigen Samstag nimmt Verstappen ab 18 Uhr MEZ am The Race All Star Battle teil. Er ist einer von 60 Teilnehmern, die auf dem Indianapolis Motor Speedway Strassenkurs auf rFactor 2 in Gruppen gegeneinander antreten. In der finalen Hatz werden dann 15 Profi-Rennfahrer und fünf Sim-Racer um den Gesamtsieg kämpfen.

Beim virtuellen Bahrain-GP der F1-Rechteinhaber schickt Red Bull Racing stattdessen den früheren Rad-Profi und Rennfahrer Chris Hoy und der österreichischen Routinier Philipp Eng ins Rennen.

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