Lando Norris: «Sainz hat Ferrari-Vertrag verdient»

Von Otto Zuber
Formel 1
Lando Norris

Lando Norris

Lando Norris wird nur noch in diesem Jahr an der Seite von Carlos Sainz für McLaren in der Formel-1-WM antreten. Der Brite ist überzeugt, dass sich der Spanier seinen Platz bei den Roten verdient hat.

Carlos Sainz wurde schon länger als Kandidat für die Nachfolge von Sebastian Vettel bei Ferrari gehandelt, und das zu Recht, findet sein aktueller McLaren-Teamkollege Lando Norris. Der 20-Jährige aus Bristol erklärte vor dem Start des ersten Rennwochenendes der Saison in Spielberg: «Es war klar, dass jemand Vettels Cockpit bekommen würde und es war auch zu erwarten, dass es eine kleine Überraschung geben würde, denn ich ging nicht davon aus, dass einer der anderen Fahrer aus den Top-3-Teams wechseln würde.»

«Ich wusste natürlich, dass sie Carlos auf dem Schirm hatten und er ist einer der Jungs, von denen ich wusste, dass er eine Chance hatte und ich freue mich sehr für ihn», beteuert Norris. Und er stellt klar: «Ich denke, er hat sich den Ferrari-Vertrag verdient, denn er zeigte im vergangenen Jahr eine sehr starke Performance. Uns bleibt immer noch viel Zeit, um in diesem Jahr Seite an Seite zu kämpfen und viel Spass zu haben. Wir bleiben vorerst Teamkollegen und werden weiter zusammenarbeiten, um McLaren wieder an die Spitze zu bringen. Darauf freue ich mich, gleichzeitig wünsche ich ihm für die Zukunft natürlich alles Gute.»

Sainz’ Nachfolger steht auch schon fest: Ab 2021 muss sich Norris im teaminternen Duell gegen den schnellen Australier Daniel Ricciardo behaupten. «Schwer zu sagen, wie wichtig es für mich ist, in diesem Jahr eine gute Performance zu zeigen, um mich als Zugpferd zu positionieren, wenn Daniel an Bord kommt. Ich denke, ich habe mich schon in vielen Bereichen verbessern können, weil ich den Winter und die Pause genutzt habe, um meine Schwächen genauer zu analysieren», erklärt der WM-Elfte des Vorjahres.

«Ich bin jetzt zuversichtlicher und habe eine Vorstellung davon, was ich tun und erreichen muss», fügt Norris an, und räumt freimütig ein, dass er seinen künftigen Nebenmann noch nicht gut kennt: «Wir haben schon miteinander gesprochen im Fahrerlager und auch gemeinsame Pressekonferenzen absolviert, aber ich kenne ihn persönlich nicht sehr gut. Wie jeder Fahrer hat auch er seine Stärken und Schwächen und es liegt an mir herauszufinden, wo seine liegen und dieses Wissen auch für mich zu nutzen.»

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