Schock für Lewis Hamilton: Drei Startplätze zurück!

Von Mathias Brunner
Formel 1
Schlechte Nachrichten für Lewis Hamilton

Schlechte Nachrichten für Lewis Hamilton

Riesenaufregung um Weltmeister Lewis Hamilton: Die Rennleitung ändert die Meinung in Bezug auf ein Vergehen des Champions im Qualifying – er muss in der Startaufstellung um drei Ränge zurück!

Grosse Aufregung um Formel-1-Champion Lewis Hamilton: Der sechsfache Weltmeister musste erneut bei der Rennleitung antraben. Red Bull Racing war mit dem Urteil nicht zufrieden, wieso der Engländer für ein Foul im Abschlusstraining nicht mit einer Rückversetzung bestraft worden war. Der Mercedes-Star musste sich vorwerfen lassen, dass er unter gelber Flagge nicht genügend verlangsamt hatte, als sein Stallgefährte Bottas neben der Bahn war.

Ein Blick aus dem Mediensaal zeigte kurz darauf: Red Bull Racing richtete den Platz für Max Verstappen in der Startaufstellung auf Platz 2 ein, die Jungs von Hamilton hingegen schoben das Material zu Platz 5. Also doch eine Drei-Ränge-zurück-Strafe, wie schon am Samstag vermutet worden war.

Kurz darauf die Bestätigung der FIA: Neues Videomaterial von der Bordkamera zeigte, dass die gelben Signale früh genug gezeigt wurden und vom Weltmeister entsprechend hätten gesehen und gewürdigt werden müssen. Die entsprechenden Bilder lagen den Rennkommissaren am Samstag noch nicht vor, daher haben sie nun das Urteil geändert. Red Bull Racing fand diese Bilder im Internet, die eine 360-Grad-Perspektive vom Wagen Nummer 44 zeigen. Aufgrund dieses neuen Beweises fand RBR, das Urteil der Rennleitung müsse überdacht werden, und die Regelhüter gaben Red Bull Racing nun Recht.

Diese Strafe ist üblich für ein solches Vergehen. Das beste Beispiel erhielten wir in Mexiko 2019. Die Fans haben nicht vergessen, was geschah, als Max Verstappen in der Quali zum Grossen Preis von Mexiko auf dem Gas blieb, als Bottas in die Pistenbegrenzung geprallt war – drei Ränge zurück statt Pole-Position!

Ironischerweise war der Auslöser der gelben Flagge für Hamilton ausgerechnet sein Mercedes-Stallgefährte Valtteri Bottas, der nach Bestzeit ins Kiesbett geraten war und sich danach drehte.

Dr. Gerd Ennser und Felix Holter (beide Deutschland), der frühere Formel-1-Fahrer Tonio Liuzzi (Italien) und Walter Jobst (Österreich) hatten sich am Samstag die Erklärung von Hamilton angehört, was in der Quali passiert war. Der Mercedes-Pilot erklärte, dass er die LED-Tafel und die Flaggen der Streckenposten wegen des aufgewirbelten Drecks nicht sehen konnte. «Ich kam um die Ecke, ging aufs Gas und dache, Valtteri ist nur kurz von der Strecke gefahren und weiter vorne wieder auf die Piste zurückgekehrt. Deshalb hielt ich Ausschau nach Kies oder einem Auto auf der Bahn.»

«Ich glaube es war in der sechsten Kurve, als ich realisiert habe, dass Valtteri sehr viel weiter links unterwegs war. Alles lief ziemlich schnell ab und es gab eine ziemlich grosse Dreckwolke, die aufgewirbelt wurde», fügte der Titelverteidiger aus Grossbritannien an.

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Lewis Hamilton: Hunger auf mehr als Formel 1

Mathias Brunner
​Lewis Hamilton ist nach 2008, 2014, 2015, 2017, 2018 und 2019 zum siebten Mal Formel-1-Weltmeister. Doch sein Erbe besteht nicht aus Bestmarken, die er reihenweise niederreisst. Sein Erbe reicht erheblich weiter.
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