Lewis Hamilton: Erneut Antraben bei der Rennleitung!

Von Rob La Salle
Formel 1
Ob die schwarze Mercedes-Lackierung in der Hitze für Probleme sorgen wird, kann Mercedes noch nicht sagen

Ob die schwarze Mercedes-Lackierung in der Hitze für Probleme sorgen wird, kann Mercedes noch nicht sagen

Lewis Hamilton muss vor dem Start zum Österreich-GP erneut bei der Rennleitung antraben – wegen seines Vergehens vom Samstag. Viele Fans fragen sich zudem: Ist die schwarze Lackierung des Wagens ein Problem?

Knapp 90 Minuten vor dem Start zum Grossen Preis von Österreich muss Lewis Hamilton erneut bei der Rennleitung antraben. Red Bull Racing will wissen, wieso genau der Engländer für ein Vergehen im Abschlusstraining nicht bestraft worden ist. Da war dem Mercedes-Star vorgeworfen worden, dass er unter gelber Flagge nicht genügend verlangsamt hatte. Sollte die Samstag-Entscheidung der Kommissare umgeworfen werden, könnte Hamilton drei Startränge einbüssen und müsste als Fünfter statt als Zweiter losfahren. Ein Blick aus dem Mediensaal zeigt: Red Bull Racing richtet sich in der Startaufstellung auf Platz 2 ein.

Die Formel-1-Piloten erwarten beim WM-Auftakt auf dem Red Bull Ring ein heisses Rennen – und das nicht nur im übertragenen Sinn. Das Thermometer zeigt bereits zwei Stunden vor dem GP-Start schweisstreibende 27 Grad Celsius Aussentemperatur an – und bis die Lichter der Startampel ausgehen könnte es noch heisser werden.

Diese Aussichten dürften im Lager der Weltmeister einige Sorgenfalten verursachen, denn bereits im vergangenen Jahr hatte die Hitze den GP-Rennern von Lewis Hamilton und Valtteri Bottas besonders zugesetzt – der Finne kam als Dritter ins Ziel, der Titelverteidiger und spätere Weltmeister musste sich gar mit dem fünften Platz begnügen. Und damals rückten die Sternfahrer noch mit einer traditionellen silbernen Lackierung aus.

In diesem Jahr setzt Mercedes mit einer schwarzen Grundlackierung ein Zeichen gegen Ungleichheit und Rassismus, die beiden Boliden aus Brackley werden die ganze Saison in diesem Look unterwegs sein. Angesichts der hohen Temperaturen in Spielberg stellt sich die Frage, ob das schwarze Kleid die Hitze-Sorgen noch verschlimmern könnte.

Darauf angesprochen räumte Mercedes-Motorsport Toto Wolff in seiner Presserunde am Samstagabend ein: «Letztlich sind die Botschaft und das Marketing natürlich wichtig, doch wenn dadurch die Leistung beeinflusst wird, ist das ganz offensichtlich alles andere als grossartig.»

Man habe natürlich einige Kalkulationen für das erste Rennen des Jahres unternommen. «Wenn es so heiss wie erwartet wird, werden wir sehen, ob die Leistung des schwarz lackierten Renners auf der Strecke stark von den Simulationen für die silber lackierten Boliden abweicht. Derzeit ist das noch eine Unbekannte für uns», gestand der Wiener.

Die Ausgangslage von Bottas und Hamilton ist auf jeden Fall vielversprechend: Das Duo wird das erste Rennen des Jahres auf dem Red Bull Ring von der ersten Startreihe in Angriff nehmen, wobei der Finne von der Pole losfahren darf.

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Mathias Brunner
​Lewis Hamilton ist nach 2008, 2014, 2015, 2017, 2018 und 2019 zum siebten Mal Formel-1-Weltmeister. Doch sein Erbe besteht nicht aus Bestmarken, die er reihenweise niederreisst. Sein Erbe reicht erheblich weiter.
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