Günther Steiner (Haas): «Vettel ist ja auf dem Markt»

Von Rob La Salle
Formel 1

​Sebastian Vettel hat klargemacht: Er bleibt nur in der Königsklasse, wenn er Aussicht auf Erfolg hat. Dennoch wird er mit vielen Teams in Verbindung gebracht, zum Amüsement von Haas-Teamchef Günther Steiner.

Die Ausgangslage für Sebastian Vettel gemäss des vierfachen Formel-1-Weltmeisters selber: «Ich weiss noch nicht, was passieren wird. Zunächst will ich erst mal ein paar Rennen fahren, dann sehen wir, welche Chancen sich ergeben. Ich werde mir die Zeit für die Entscheidung nehmen, und alle Optionen liegen auf dem Tisch – weitermachen, Auszeit nehmen, aufhören. Eines ist aber klar, nur einfach mitfahren will ich nicht.»

Das verhindert kaum, dass Vettel mit allen möglichen Rennställen in Verbindung gebracht wird. Da ist von einem Platz bei Aston Martin die Rede (die 2020 als Racing Point Rennen fahren), und für einige Menschen, die zwei und zwei zusammenzählen und dabei auf fünf kommen, ist sogar ein Wechsel zu Haas nicht auszuschliessen.

Dies, nachdem Red Bull-Rennberater Dr. Helmut Marko und Red Bull Racing-Teamchef Christian Horner klargemacht haben: Es wird keine Rückkehr des verlorenen Sohns geben. Dies, nachdem es zu Renault lose Kontakte gab, aus welchen jedoch nie etwas Konkretes enstanden, zudem stand Fernando Alonso höher im Kurs, wie Alain Prost betätigt hat.

Und was ist nun mit Haas? Teamchef Günther Steiner sagt in seiner Medienrunde: «Vettel ist ein vierfacher Weltmeister. Will er wirklich mit einem weniger grossen Team arbeiten? Was will er mit seinem Leben anstellen? Ich weiss es nicht. Wenn er etwas mit uns machen will, dann gerne, wir haben ein gutes Verhältnis.»

Der Südtiroler Steiner muss schon ein wenig darüber schmunzeln, wie sich die Dinge in der Formel 1 hin und wieder entwickeln. «Manchmal streiten sich drei oder vier Teams um den gleichen Fahrer, und dann gibt es Situationen, in welchen tolle Fahrer aussen vor bleiben, so wie vor einem Jahr Nico Hülkenberg. Was uns angeht, so mache ich mir keine Sorgen, dass wir keine Fahrer finden – schliesslich ist ja Vettel auf dem Markt!»

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