Freud und Leid bei den Deutschen

Von Peter Hesseler
Formel 1
Sutil kommt im Force India nicht mehr nach vorne

Sutil kommt im Force India nicht mehr nach vorne

Nick Heidfeld und Adrian Sutil blieben in Interlagos in der Qualifikation unter ihren Möglichkeiten – Timo Glock verschenkte nichts.

Trübsal und Freude prägten das Bild bei den deutschen Fahrern, die ausserhalb der Top-Ten um die besten Startplätze für den Brasilien-GP kämpften.

Trübsal zum Beispiel bei Adrian Sutil, der im Force India über Platz 18 nicht hinauskam, von seinem sonst langsameren Teamkollegen Vitantonio Liuzzi zuerst aufgehalten und dann geschlagen wurde.

«Bei mir ging nichts», sagte Sutil, «und das schon seit Freitagmorgen.» Sutil beklagte durchweg Haftungsmängel seitens der Reifen, ganz gleich ob auf Intermediates, wie in der Qualifikation und im freien Training am Samstamorgen, oder auf Slicks, wie am Freitag.

Welch ein Rückschlag: der Gräfelfinger war 2009 von Startplatz 3 aus ins Rennen gegangen.

Auch Nick Heidfeld (Sauber) haderte. Und zwar mit Startplatz 16: «Ich muss zugeben, dass ich genervt bin. Es war klar, dass wir bei Nässe mehr Probleme haben würden als im Trocknen, aber wir bekamen im zweiten Qualifikations-Durchgang einfach das richtige Timing nicht hin. Mein Reifenwechsel (von Intermediates auf Slicks) war zwei Runden zu früh, deshalb war ich nicht (mit den richtigen Gummis) auf der Strecke, als ihr Zustand am besten war. Aber am Sonntag soll es trocken sein. Und dann ist unser Auto besser.»

Wenigstens Timo Glock hatte Grund zur Freude. Der Virgin-Racing-Pilot qualifizierte sich auf Platz 19. Er sagt: «Bei diesen Bedingungen kann man diese drei oder vier Zehntel, die Lotus im Trocknen einfach schneller sind, eben fahrerisch wettmachen. Und das habe ich geschafft, obwohl meine beste Runde nicht ganz optimal war. Bei solchen Verhältnissen habe ich in diesem Jahr eine hundertprozentige Ausbeute: wenn es darum geht, das Maximum herauszuholen und keine Fehler zu machen. Deswegen bin ich mit meiner Leistung zufrieden.»

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