Stoffel Vandoorne übergangen: «Das tut weh»

Von Vanessa Georgoulas
Formel 1
Stoffel Vandoorne

Stoffel Vandoorne

Statt Mercedes-Reservist Stoffel Vandoorne darf Williams-Pilot George Russell im Mercedes von Lewis Hamilton das zweite Wüstenrennen in Bahrain bestreiten. Der Belgier macht aus seiner Enttäuschung kein Geheimnis.

Nachdem am Montag bekannt geworden war, dass der siebenfache Weltmeister Lewis Hamilton einen positiven Covid-19-Test zurückbekommen hat und deshalb nicht am zweitletzten Rennen der Saison teilnehmen kann, dachten viele an die logische Wahl, wenn es um den Ersatzmann für den Briten ging – Mercedes-Reservist Stoffel Vandoorne.

Der Belgier hat selbst schon 41 GP-Einsätze mit dem McLaren-Team bestritten und war bei einigen Rennen auch in der Box des Weltmeister-Teams präsent. Dennoch entschied sich die Teamführung, den bei Williams untergebrachten Mercedes-Junior George Russell ins Cockpit des W11 zu setzen. Für den jungen Briten springt seinerseits Jack Aitken ein.

Für Vandoorne, der am Dienstag noch einen Formel-E-Test in Spanien absolviert hat und dann noch Bahrain geflogen ist, war diese Wahl natürlich ein Schlag in die Magengrube. Und er macht kein Geheimnis daraus. In den sozialen Medien erklärte er: «Zunächst möchte ich Lewis Hamilton eine baldige Genesung wünschen und hoffe, dass er so schnell wie möglich wieder ins Auto steigt! Niemand kann ihn wirklich ersetzen.»

Dann fügte der 28-Jährige an: «Natürlich bin ich enttäuscht, dass ich an diesem Wochenende nicht die Möglichkeit habe, für Mercedes zu fahren. Nachdem ich das Jahr damit verbracht habe, zu allen Formel-1-Rennen zu reisen und diesem Programm so viel Zeit, körperliches Training und Engagement zu widmen, tut das tut weh!»

Gleichzeitig betonte Vandoorne: «Andererseits respektiere ich die Entscheidung, George ins Auto zu setzen. Er ist einer der herausragenden Fahrer gewesen, und er hat diese Chance voll und ganz verdient.» Und er fügte trotzig an: «Es sind Momente wie diese, die meinen Antrieb noch vergrössern, und ich kann euch versichern, dass ich weiterhin einhundert Prozent geben werde!»

Bahrain-GP, Sakhir

1. Lewis Hamilton (GB), Mercedes, 1:34:01,829h
2. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, +1,254 sec
3. Alex Albon (T), Red Bull Racing, +8,005
4. Lando Norris (GB), McLaren, +11,337
5. Carlos Sainz (E), McLaren, +11,787
6. Pierre Gasly (F), AlphaTauri, +11,942
7. Daniel Ricciardo (AUS), Renault, +19,368
8. Valtteri Bottas (FIN), Mercedes, +19,680
9. Esteban Ocon (F), Renault, +22,803
10. Charles Leclerc (MC), Ferrari, +1 Runde
11. Daniil Kvyat (RUS), AlphaTauri, +1 Runde
12. George Russell (GB), Williams, +1 Runde
13. Sebastian Vettel (D), Ferrari, +1 Runde
14. Nicholas Latifi (CDN), Williams, +1 Runde
15. Kimi Räikkönen (FIN), Alfa Romeo, +1 Runde
16. Antonio Giovinazzi (I), Alfa Romeo, +1 Runde
17. Kevin Magnussen (DK), Haas, +1 Runde
Out
Sergio Pérez (MEX), Racing Point, Motorschaden
Romain Grosjean (F), Haas, Crash
Lance Stroll (CDN), Racing Point, Crash

WM-Stand Fahrer nach 15 von 17 Rennen

Fahrer
1. Hamilton 332 Punkte
2. Bottas 201
3. Verstappen 189
4. Ricciardo 102
5. Pérez 100
6. Leclerc 98
7. Norris 86
8. Sainz 85
9. Albon 85
10. Gasly 71
11. Stroll 59
12. Ocon 42
13. Vettel 33
14. Kvyat 26
15. Nico Hülkenberg (D) 10
16. Räikkönen 4
17. Giovinazzi 4
18. Grosjean 2
19. Magnussen 1
20. Latifi 0
21. Russell 0

Marken
1. Mercedes 533
2. Red Bull Racing 274
3. McLaren 171
4. Racing Point 154
5. Renault 144
6. Ferrari 131
7. AlphaTauri 97
8. Alfa Romeo 8
9. Haas 3
10. Williams 0

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