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Verschwörungstheorien um Schumacher: Teamchef kontert

Mick Schumacher raste 2018 ab Saisonhalbzeit unaufhaltsam zum Titel in der Formel 3. Verschörungstheorien, die es damals gab, kontert Prema-Teamchef Rene Rosin scharf.

Formel 1

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Dan Ticktum stichelte, und das immer wieder. 2018 war das, in der Saison, in der Mick Schumacher zum Titel in der Formel 3 raste. Der Sohn von Rekord-Weltmeister Michael Schumacher erlebte schwierige Auftakt-Wochen, kam nur langsam in Fahrt und startete dann in der zweiten Saisonhälfte durch.

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Schumacher konnte in den ersten 14 Saisonrennen nur zwei Mal auf das Podest fahren. Danach gelangen ihm auf dem Weg zum Titel acht Siege in zwölf Rennen – bei Schumacher lief alles zusammen. So sehr, dass hinter vorgehaltener Hand gemunkelt wurde, dass die Erfolgsserie nicht mit rechten Dingen zugehen könne.

Ticktum stichelte damals in Richtung Prema, Schumacher und dessen Teamkollegen Robert Shvartzman. "Im Vergleich zu den Top zwei hatte niemand in der Startaufstellung eine Chance. Sogar ihre Teamkollegen, die gute Fahrer sind, waren nirgendwo im Vergleich zu ihnen", so Ticktum.

"Ich würde ihre Pace als interessant beschreiben", so Ticktum weiter. Er sei sich sicher, dass ihm ein Großteil des Formel-3-Fahrerlagers zustimmen würde, meinte er. Zuvor hatte er angekündigt, nach dem Saisonende 2018 auspacken zu wollen, was aber nie passierte.

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"Diese Kommentare waren nicht angemessen. Wenn jemand die Legalität des Autos oder des Motors angezweifelt hat, dann hätten sie gegen alles mögliche protestieren können. Aber das hat niemand getan", sagte Schumachers Prema-Teamchef Rene Rosin bei GP Racing.

"Er kämpfte immer um Spitzenplätze, aber er brachte nie das Ergebnis nach Hause, das er brauchte", sagte Rosin. Bis zum Rennwochenende in Spa, als Schumacher der erste Sieg gelang. Das war der Wendepunkt, ein legaler allerdings.

"Wir haben ihm gesagt: 'Mick, geh es einfach Rennen für Rennen an, denk nicht an die Meisterschaft. Wenn du an die Meisterschaft denkst, dann wird es härter.' Den Titel haben wir gewonnen, weil Mick und das Team einen großartigen Job gemacht haben", stellt Rosin klar.

Der Prema-Teamchef lobt Schumachers Qualitäten in höchsten Tönen. Schumacher hat sich inzwischen in die Formel 1 hochgearbeitet, nachdem er 2020 in seinem zweiten Jahr in der Formel 2 den Titel gewann. Rosin: "Das ist eine seiner großen Qualitäten: Selbstkritik. Er ist nicht arrogant oder denkt immer, dass er recht hat. Er ist ein harter Arbeiter. Er wird so lange arbeiten, bis er alles versteht und überall das Maximum herausholt."

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