Laurent Mekies (Ferrari): «Das war klar mit Sainz»

Von Mathias Brunner
​Glück und Leid lagen für Ferrari dicht beisammen im Qualifying von Imola: Charles Leclerc auf dem tollen vierten Startplatz, Sainz als Elfter vorzeitig ausgeschieden. Die Analyse von Sportchef Laurent Mekies.

Charles Leclerc hat die ermutigende Form von Ferrari unterstrichen: Wie in Bahrain hat der Monegasse auch in Imola den vierten Startplatz herausgefahren – nur etwas mehr als drei Zehntelsekunden langsamer als Lewis Hamilton auf Pole-Position. Ferrari-Sportchef Laurent Mekies sagt: «Das war eine solide Dabiertung. Und es zeigt, dass wir auf jeder Art von Rennstrecke und bei komplett anderen Bedingungen ebenfalls konkurrenzfähig sind.»

Der 43jährige Franzose weiter: «Charles hat eine fabelhafte Leistung gezeigt, das wird für ihn langsam zur Normalität und unterstreicht sein gewaltiges Talent. In Bahrain haben wir aus seinem vierten Startplatz einen sechsten Schlussrang erreicht, das wollen wir in Imola besser machen. Die Runde von Charles im Qualifying entspricht unserem Ziel, das Mittelfeld anzuführen.»

«Was Carlos Sainz angeht, so war es bei ihm klar, dass er ein paar Rennen brauchen würde um sich im Team einzuarbeiten und das letzte Vertrauen ins Auto zu fassen. Er hat den Einzug ins dritte Quali-Segment um nur 61 Tausendstelsekunden verpasst. Wenn wir die Zeitenliste anschauen, dann sehen wir – fünfzehn Fahrer liegen innerhalb von nur neun Zehnteln. Da kann es leicht passieren, die Top-Ten nicht zu erreichen. Das Gute an seinem elften Startplatz: Wir haben in Sachen Reifen freie Wahl.»

Qualifikation Imola

01. Lewis Hamilton (GB), Mercedes W12, 1:14,411
02. Sergio Pérez (MEX), Red Bull Racing RB16B-Honda, 1:14,446
03. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing RB16B-Honda, 1:14,498
04. Charles Leclerc (MC), Ferrari SF21, 1:14,740
05. Pierre Gasly (F), AlphaTauri AT02-Honda, 1:14,790
06. Daniel Ricciardo (AUS), McLaren MCL35M-Mercedes, 1:14,826
07. Lando Norris (GB), McLaren MCL35M-Mercedes, 1:14,875
08. Valtteri Bottas (FIN), Mercedes W12, 1:14,898
09. Esteban Ocon (F), Alpine A521-Renault, 1:15,210
10. Lance Stroll (CDN), Aston Martin AMR21-Mercedes, ohne Zeit
11. Carlos Sainz (E), Ferrari SF21, 1:15,199
12. George Russell (GB), Williams FW43B-Mercedes, 1:15,261
13. Sebastian Vettel (D), Aston Martin AMR21-Mercedes, 1:15,394
14. Nicholas Latifi (CDN), Williams FW43B-Mercedes, 1:15,593
15. Fernando Alonso (E), Alpine A521-Renault, 1:15,593
16. Kimi Räikkönen (FIN), Alfa Romeo C41-Ferrari, 1:15,974
17. Antonio Giovinazzi (I), Alfa Romeo C41-Ferrari, 1:16,122
18. Mick Schumacher (D), Haas VF-21-Ferrari, 1:16,279
19. Nikita Mazepin (RUS), Haas VF-21-Ferrari, 1:16,797
20. Yuki Tsunoda (J), AlphaTauri AT02-Honda, ohne Zeit (Unfall)

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