Portugal-GP: Kein Vergleich zum letzten Jahr

Von Vanessa Georgoulas
Formel 1
Pirelli-Rennchef Mario Isola

Pirelli-Rennchef Mario Isola

Das Reifenmanagement war im vergangenen Jahr in Portimão eine Herausforderung für die Piloten und Ingenieure. In diesem Jahr bringt Pirelli die gleichen Mischungen mit, erwartet aber dennoch eine neue Herausforderung.

Bei den ersten beiden Rennen der Saison durften die Formel-1-Stars auf den gleichen Reifen ausrücken: Sowohl in Bahrain als auch in Imola waren die Härten C2, C3 und C4 im Einsatz. In Portugal gibt es für die GP-Piloten die härtesten Mischungen – also C1 (hart), C2 (Medium) und C3 (weich).

Trotzdem erwartet Pirelli-Rennchef Mario Isola eine ganz neue Herausforderung. Denn die Strecken- und Wetterbedingungen dürften sich deutlich von jenen beim letzten Besuch im Oktober 2020 unterscheiden. «Das Reifenmanagement und die Kunst, die härteren Mischungen ins Arbeitsfenster zu bringen, war ein wichtiges Thema beim letzten Rennen in Portimão im vergangenen Jahr, und das aus mehreren Gründen», erklärt er.

Und der Italiener erinnert sich: «Im vergangenen Jahr wurden alle drei Mischungen während des Rennens verwendet, mit einer Vielzahl von Strategien und Anwendungen. Die Bedingungen waren kühl und windig, mit gelegentlichem leichten Regen. Der neue Belag war der Schlüsselfaktor für den geringen Grip, das Aufwärmen der Reifen und das Graining waren zwei weitere relevante Performance-Faktoren.»

«Aber in diesem Jahr könnte es dank anderer Wetterbedingungen und einem Asphalt, der sich möglicherweise verändert hat, eine ganz neue Herausforderung werden», warnt Isola, und fügt an: «Die neue Reifenkonstruktion hat sich bei den ersten beiden Rennen 2021 gut bewährt und nun kommt die härteste Mischung der Reihe zum Einsatz. Diese Mischung wurde ausgewählt, um den einzigartigen Anforderungen gerecht zu werden, die diese Strecke an den Reifen stellt, was sich bei wärmerem Wetter noch verschärft.»

Imola-GP, Italien

01. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing RB16B-Honda, 1:35:15,117 h
02. Lewis Hamilton (GB), Mercedes W12, +22,000 sec
03. Lando Norris (GB), McLaren MCL35M-Mercedes, +23,702
04. Charles Leclerc (MC), Ferrari SF21, +25,579
05. Carlos Sainz (E), Ferrari SF21, +27,036
06. Daniel Ricciardo (AUS), McLaren MCL35M-Mercedes, +51,220
07. Pierre Gasly (F), AlphaTauri AT02-Honda, +52,818
08. Lance Stroll (CDN), Aston Martin AMR21-Mercedes, +56,909
09. Esteban Ocon (F), Alpine A521-Renault, +1:05,704 min
10. Fernando Alonso (E), Alpine A521-Renault, +1:06,561
11. Sergio Pérez (MEX), Red Bull Racing RB16B-Honda, +1:07,151
12. Yuki Tsunoda (J), AlphaTauri AT02-Honda, +1:13,184
13. Kimi Räikkönen (FIN), Alfa Romeo C41-Ferrari, +1:34,773
14. Antonio Giovinazzi (I), Alfa Romeo C41-Ferrari, +1 Runde
15. Sebastian Vettel (D), Aston Martin AMR21-Mercedes, +2 Runden*
16. Mick Schumacher (D), Haas VF-21-Ferrari, +2 Runden
17. Nikita Mazepin (RUS), Haas VF-21-Ferrari, +2 Runden
* ausgeschieden, aufgrund der zurückgelegten Distanz aber gewertet
Out
Valtteri Bottas (FIN), Mercedes W12, Crash
George Russell (GB), Williams FW43B-Mercedes, Crash
Nicholas Latifi (CDN), Williams FW43B-Mercedes, Crash

WM-Stand nach 2 von 23 Rennen

Fahrer 
1. Hamilton 44 Punkte
2. Verstappen 43
3. Norris 27
4. Leclerc 20
5. Bottas 16
6. Sainz 14
7. Ricciardo 14
8. Pérez 10
9. Stroll 5
10. Gasly 6
11. Tsunoda 2
12. Ocon 2
13. Alonso 1
14. Räikkönen 0
15. Giovinazzi 0
16. Russell 0
17. Vettel 0
18. Schumacher 0
19. Mazepin 0
20. Latifi 0

Marken
1. Mercedes 60
2. Red Bull Racing 53
3. McLaren 41
4. Ferrari 34
5. AlphaTauri 8
6. Aston Martin 5
7. Alpine 3
8. Alfa Romeo 0
9. Williams 0
10. Haas 0

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