Ennstal-Classic: Renn- und Rallye-Stars am Start

Von Rob La Salle
Tolle Landschaft, tolle Autos

Tolle Landschaft, tolle Autos

Vom 20. bis 23. Juli findet zum 30. Mal die Ennstal-Classic statt, eine der führenden Veranstaltungen mit klassischen Autos. Zur Freude der Besucher wieder mit vielen Stars aus Renn- und Rallye-Sport.

Lange stand nicht fest, wann die Ennstal-Classic zurückkehren kann. Die Corona-Pandemie hat überall Spuren hinterlassen: in den Gemeinden, bei den Sponsoren, bei den Autofirmen. Tausende von Veranstaltungen weltweit konnten in den vergangenen eineinhalb Jahren nicht stattfinden, auch die für 2020 geplante 30. Ausgabe der Ennstal-Classic musste abgesagt werden.

Nun aber kehrt in vielen Teilen der Welt so etwas wie Normalität zurück, und auch die Ennstal-Classic rollt wieder – eine führende Veranstaltung mit klassischen Automobilen.

Die Ennstal-Classic gilt weit über die Szene der Oldtimer-Fans hinaus als schillernder Sommer-Event im Bestreben, das Kulturgut Automobil hochleben zu lassen und das völlig ohne schlechtes Gewissen: Nämlich als erste und einzige klimaneutrale Oldtimer-Rallye Österreichs.

Auch 2021 darf sich das Teilnehmerfeld der Ennstal-Classic sehen lassen: 227 Teams aus 20 Nationen starten auf 42 verschiedenen Automarken. Hier einige Rosinen aus dem Teilnehmer-Kuchen.

Richard Gebert fährt mit dem monströsen American La France, dem ältesten Auto: Baujahr 1918. Dieter Quester ist sicher der älteste Teilnehmer mit den größten Rennerfolgen. Sigi Wolf auf dem russischen GAZ GL1, Baujahr 1938, zählt zu den bekanntesten Top-Managern unseres Landes. Peter und Dino Sodamin sitzen im ältesten Porsche, einem 356 Pre A 1500 S Speedster aus dem Jahre 1953.

Gian Pietro Rossetti, Ulrich Schumacher und Jutta Roschmann bringen jeweils einen Maserati A6 GCS Rennsportwagen, das ist ein italienischer Klassiker, dessen Marktwert ständig steigt.

Mit Max Lauda ist ein echter Lauda am Start, Nikis Cousin fährt einen Jaguar XK140. Alexander Deopito mit Sohn Florian zählen auf einem Volvo 122S zu den potenziellen Sieganwärtern.

Die bekanntesten Stars bringt Ennstal-Partner Porsche: Der langjährige Formel-1-Fahrer und Sportwagen-Weltmeister Mark Webber fährt den Porsche 550 Spyder aus dem Jahr 1954, mit dem Hans Herrmann bei der Carrera Panamericana Mexico 1954 für eine Sensation sorgte.

Timo Bernhard, 2015 und 2017 Fahrerweltmeister im Langstreckensport, chauffiert einen 356 B 2000 GS, Baujahr 1963.

Fritz Enzinger, Leiter des VW Konzern-Motorports fährt einen Porsche 356 Speedster, Richy Müller – alias Tatort Kommissar Thorsten Lannert – einen 356 A Speedster. Rock’n Roll Legende Peter Kraus ist gemeinsam mit seinem Freund Peter Steng auf einem AC Ace Bristol unterwegs.

Rudi Lins sitzt beim Porsche Design Grand Prix am Samstag, 24. Juli in Gröbming am Steuer eines Porsche 907 KH, der erstmals in Österreich zu sehen ist.

Mit Rauno Aaltonen und Simo Lampinen stehen zwei der weltbesten Rallye-Piloten der 1960er Jahre am Start.

Keiner weiß in Österreich besser über die Formel 1 Bescheid als der Leiter der Rennabteilung bei AVL in Graz, Peter Schöggl. Der Mexikaner Jo Ramirez bringt exotisches Formel-1-Flair ins Ennstal. Als Team-Manager bei McLaren erlebte er die große Zeit mit Lauda/Prost, danach die Senna/Prost/Honda-Ära und 1998/99 die beiden WM-Titeln von Mika Häkkinen erste Reihe Mitte.

Last but not least die Ennstal-Sponsoren Harald Kilzer von Vredestein, Helmut Schramke von Mothwurf, dessen Firma die Teilnehmer jedes Jahr mit Teamkleidung ausstattet, sowie Fritz Müller, dessen Firma Müller Transporte als eines der führenden Transportunternehmen Österreichs gilt. Jetzt stellt ein Sattelschlepper von Müller Transporte die Ennstal-Classic in ganz Europa in die Auslage: als Botschafter für die bedeutendste Oldtimer-Rallye Österreichs.

Alle Informationen über die Veranstaltungen finden Sie auf der Homepage der Ennstal-Classic

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Happy Birthday, Marc Márquez!

Werner Jessner
Mit 31 Jahren startet der achtfache Weltmeister in den Herbst seiner Karriere. Möge er uns noch lange erhalten bleiben. Die MotoGP wäre sehr viel ärmer ohne ihn.
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