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George Russell: Kein Mercedes-Vertrag in Silverstone

Von Mathias Brunner
George Russell

George Russell

Viele Fans von George Russell hofften, dass ihr Lieblingsfahrer im Rahmen des britischen Grand Prix von Silverstone als Mercedes-Stammpilot 2022 verkündet werde. Aber das wird nicht passieren.

Für Weltmeister Damon Hill ist die Suppe gegessen: Der Formel-1-Champion von 1996 ist davon überzeugt, dass der 23-jährige George Russell in den kommenden Jahren neuer Stallgefährte von Lewis Hamilton bei Mercedes wird.

Russell selber bleibt auf dem Teppich: «Ich will eines Tages um Siege und um den Titel kämpfen. Ich fühle mich bereit. Ich habe drei Jahre damit verbracht, mich vom Ende des Feldes ins Mittelfeld vorzukämpfen, ich habe dabei meist das Beste aus meinen Möglichkeiten gemacht. Ich bin stolz darauf, was meine Williams-Mannschaft erreicht hat.»

Dort nennen sie ihn «Mr. Saturday»: Was Russell im Qualifying jedes Mal aus dem Williams holt, ist grandios (siehe unsere kleine Statistik unten). Aber, welch ein Hohn, noch immer hat Russell in nunmehr 46 Grands Prix für den englischen Traditionsrennstall keinen einzigen WM-Punkt holen können.

Viele Fans des vielversprechenden Russell hatten gehofft, dass ihr Schützling im Rahmen des britischen Grand Prix in Silverstone als kommender Stallgefährte von Lewis Hamilton bei Mercedes verkündet werde. Aber George Russell sagt im Podcast F1 Nation: «Ich habe vor fünf oder sechs Jahren bei Mercedes unterzeichnet, und es ist kein Geheimnis, dass sie sich um meine Karriere kümmern. Aber was 2022 und darüber hinaus angeht – nichts ist unterzeichnet, und es wird in Silverstone auch nichts bekanntgegeben.»

Williams hat die Formel-1-WM der letzten drei Jahre jeweils als Letzter beendet, aber dank der neuen Besitzer von Dorilton Capital und des Einsatzes von Russell geht es aufwärts. George weiter: «Die Dinge haben sich zum Besseren gewendet. Ich bin überzeugt, dass Williams zum Erfolg zurückkehren wird. Ich weiss, das wird jetzt für Einige vielleicht etwas dumm klingen, aber 2013 beendete das Team die WM auf dem neunten Platz, und dann wurde Williams 2014 und 2015 jeweils Gesamtdritter. Mit dem Reglementwechsel für 2022 ist fast alles möglich.»

George Russell 2021

GP Bahrain
Training: 15.
Rennen: 14.

GP Emilia-Romagna
Training: 12.
Rennen: Ausfall (Kollision mit Bottas)

GP Portugal
Training: 11.
Rennen: 16.

GP Spanien
Training: 15.
Rennen: 14.

GP Monaco
Training: 15.
Rennen: 14.

GP Aserbaidschan
Training: 15.
Rennen: Ausfall (Getriebe)

GP Frankreich
Training: 14.
Rennen: 12.

GP Steiermark
Training: 10.
Rennen: Ausfall (Luftdruck)

GP Österreich
Training: 8.
Rennen: 11.

Österreich-GP, Spielberg

01. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing RB16B-Honda, 1:23:55,147h
02. Valtteri Bottas (FIN), Mercedes W12, +17,973 sec
03. Lando Norris (GB), McLaren MCL35M-Mercedes, +20,019
04. Lewis Hamilton (GB), Mercedes W12, 46,452
05. Carlos Sainz (E), Ferrari SF21, 57,144
06. Sergio Pérez (MEX), Red Bull Racing RB16B-Honda, 57,915
07. Daniel Ricciardo (AUS), McLaren MCL35M-Mercedes, 1:00,395 min
08. Charles Leclerc (MC), Ferrari SF21, 1:01,195
09. Pierre Gasly (F), AlphaTauri AT02-Honda, 1:01,844
10. Fernando Alonso (E), Alpine A521-Renault, +1 Runde
11. George Russell (GB), Williams FW43B-Mercedes, +1 Runde
12. Yuki Tsunoda (J), AlphaTauri AT02-Honda, +1 Runde
13. Lance Stroll (CDN), Aston Martin AMR21-Mercedes, +1 Runde
14. Antonio Giovinazzi (I), Alfa Romeo C41-Ferrari, +1 Runde
15. Kimi Räikkönen (FIN), Alfa Romeo C41-Ferrari, +1 Runde*
16. Nicholas Latifi (CDN), Williams FW43B-Mercedes, +1 Runde
17. Sebastian Vettel (D), Aston Martin AMR21-Mercedes, +1 Runde*
18. Mick Schumacher (D), Haas VF-21-Ferrari, +1 Runde
19. Nikita Mazepin (RUS), Haas VF-21-Ferrari, +2 Runden
Out
Esteban Ocon (F), Alpine A521-Renault, +1 Runde
* Kollision und out, aufgrund der zurückgelegten Distanz aber gewertet

WM-Stand nach 9 von 23 Rennen

Fahrer
1. Verstappen 182 Punkte
2. Hamilton 150
3. Pérez 104
4. Norris 101
5. Bottas 92
6. Leclerc 62
7. Sainz 60
9. Ricciardo 40
8. Gasly 39
10. Vettel 30
11. Alonso 20
12. Stroll 14
13. Ocon 12
14. Tsunoda 9
15. Räikkönen 1
16. Giovinazzi 1
17. Russell 0
18. Schumacher 0
19. Mazepin 0
20. Latifi 0

Teams
1. Red Bull Racing 286
2. Mercedes 242
3. McLaren 141
4. Ferrari 122
5. AlphaTauri 48
6. Aston Martin 44
7. Alpine 32
8. Alfa Romeo 2
9. Williams 0
10. Haas 0

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