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Sprint-Start von Lewis Hamilton: Was schief lief

Mercedes-Ingenieur James Allison spricht über die Kunst, beim Formel-1-Start alles richtig hinzubekommen und erklärt, was bei Lewis Hamiltons Start zum Sprint-Qualifying schief lief.

Formel 1

Im Artikel erwähnt


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Dass Lewis Hamilton die Pole zum Heimrennen in Silverstone verpasste, lag vor allem am schwachen Start des siebenfachen Weltmeisters. Der Brite hatte im Qualifying zum Sprint noch alles richtig gemacht und im Windschatten seines Mercedes-Teamkollegen Valtteri Bottas die schnellste Runde gedreht. Doch im 17-Runden-Rennen, dessen Ausgang die Startaufstellung für den GP bestimmte, lief es nicht mehr nach Plan.

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Mercedes-Ingenieur James Allison erklärt in der Nachlese zum zehnten WM-Lauf, was schief lief. Er stellt klar: "Starts sind kompliziert, und es ist sehr schwierig, alles richtig hinzubekommen, damit der Start jedes mal genau so funktioniert, wie er sollte. Natürlich streben wir danach, aber manchmal gelingt es uns nicht in jeder Hinsicht. Ich denke, das generelle Problem lässt sich am einfachsten erklären, wenn wir über den schlechtesten Start am Silverstone-Wochenende sprechen, nämlich den von Lewis Hamilton im Sprint-Quali am Samstag."

"Wie konnte dieser passieren? Nun, beim Start versucht man in der Regel mit einer Reifentemperatur zu starten, die etwas höher ist, als man es sich wünscht, wenn die Startampel ausgeht, denn man weiss, dass man dort einige Sekunden lang stehen wird, während sich der Rest des Feldes hinter einem formiert. Während du dort stehst, werden deine Reifen immer kälter. Und wenn man es genau richtig gemacht hat, dann macht man auf dem Weg zu seinem Startplatz eine Reihe von Burnouts, mit denen man die Temperatur der Reifen über die Zieltemperatur bringt", beschreibt der CTO von Mercedes.

"Sobald man anhält, beginnen die Reifen abzukühlen, und wenn alles perfekt läuft, haben sie die perfekte Zieltemperatur genau in dem Moment erreicht, in dem die Lichter der Startampel ausgehen. Am Samstag hat Lewis viele Burnouts gemacht, womit er die Reifentemperatur hochgeschraubt hat, und zwar höher, als wir es empfohlen hatten. Dann stand er in der Startaufstellung, während wir darauf warteten, dass sich das restliche Feld dahinter einreihte. Es war gut, dass er die Temperatur höher als empfohlen ansteigen liess, denn als alle hinter ihm bereit waren, hatten sich seine Reifen so weit abgekühlt, dass sie sogar ein wenig unter der von uns angestrebten Zieltemperatur lagen", offenbart Allison.

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"Als Lewis dann beim Start die Kupplung losliess und dabei genau die vorgegebene Drehzahl traf, begannen die Reifen durchzudrehen, weil sie einfach ein bisschen zu kalt waren. Das gibt dem Fahrer immer ein mulmiges Gefühl, denn so kann das Auto einfach nicht richtig beschleunigen. Lewis liess die Kupplung nur ein, zwei Augenblicke später als gewohnt los und deshalb gab der Motor etwas zu wenig Leistung ab, sodass die Gegner an ihm vorbeiziehen konnten", schildert der 53-Jährige.

"Es handelt sich um einen winzigen Fehler, der durch den Fehler verursacht wurde, den wir bei der Einschätzung der korrekten Temperaturen am Start gemacht haben. Es ist ein sehr, sehr komplexer Prozess, den Start genau richtig hinzubekommen, und es ist leicht, kleine Fehler zu machen, die solche Auswirkungen haben", betont Allison, der weiss, wie sich die Starts der Sternfahrer verbessern lassen: "Man muss einfach versuchen, jeden Teil des Startprozesses ein wenig fehlertoleranter zu gestalten, damit all die ungewöhnlichen Dinge, die beim Start passieren können, keine derart drastische Wirkung haben."

Grossbritannien-GP, Silverstone

01. Lewis Hamilton (GB), Mercedes W12, 1:23:03,157h

02. Charles Leclerc (MC), Ferrari SF21, +3,871

03. Valtteri Bottas (FIN), Mercedes W12, +11.125

04. Lando Norris (GB), McLaren MCL35M-Mercedes, +28,573

05. Daniel Ricciardo (AUS), McLaren MCL35M-Mercedes, +42,624

06. Carlos Sainz (E), Ferrari SF21, +43,454

07. Fernando Alonso (E), Alpine A521-Renault, +1:12,093 min

08. Lance Stroll (CDN), Aston Martin AMR21-Mercedes, +1:14,289

09. Esteban Ocon (F), Alpine A521-Renault, +1:16,162

10. Yuki Tsunoda (J), AlphaTauri AT02-Honda, +1:22,065

11. Pierre Gasly (F), AlphaTauri AT02-Honda, +1:25,329

12. George Russell (GB), Williams FW43B-Mercedes, +1 Runde

13. Antonio Giovinazzi (I), Alfa Romeo C41-Ferrari, +1 Runde

14. Nicholas Latifi (CDN), Williams FW43B-Mercedes, +1 Runde

15. Kimi Räikkönen (FIN), Alfa Romeo C41-Ferrari, +1 Runde

16. Sergio Pérez (MEX), Red Bull Racing RB16B-Honda, +1 Runde

17. Nikita Mazepin (RUS), Haas VF-21-Ferrari, +1 Runde

18. Mick Schumacher (D), Haas VF-21-Ferrari, +1 Runde

Out

Sebastian Vettel (D), Aston Martin AMR21-Mercedes,

Max Verstappen (NL), Red Bull Racing RB16B-Honda, Kollision

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WM-Stand nach 10 von 23 Rennen

Fahrer

1. Verstappen 185 Punkte

2. Hamilton 177

3. Norris 113

4. Bottas 108

5. Pérez 104

6. Leclerc 80

7. Sainz 68

8. Ricciardo 50

9. Gasly 39

10. Vettel 30

11. Alonso 26

12. Stroll 18

13. Ocon 14

14. Tsunoda 10

15. Räikkönen 1

16. Giovinazzi 1

17. Russell 0

18. Schumacher 0

19. Mazepin 0

20. Latifi 0

Teams

1. Red Bull Racing 289

2. Mercedes 285

3. McLaren 163

4. Ferrari 148

5. AlphaTauri 49

6. Aston Martin 48

7. Alpine 40

8. Alfa Romeo 2

9. Williams 0

10. Haas 0

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100

2

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Mercedes-AMG Petronas Formula One Team

80

3

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Scuderia Ferrari HP

59

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Lando Norris

McLaren Formula 1 Team

51

5

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Scuderia Ferrari HP

51

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McLaren Formula 1 Team

43

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26

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MoneyGram Haas F1 Team

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Liam Lawson

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